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Pflegefachkraft aus Spanien hilft einer Seniorin in einer Pflegeunterkunft.

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  • Solide Finanzierung und Sicherung der Qualität der Gesundheitsversorgung: Die gesetzlichen Krankenkassen können ab 2015 ihre Beiträge weitgehend selbst gestalten. Der gesetzlich festgelegte Beitragssatz wird von 15,5 auf 14,6 Prozent abgesenkt. Dafür kann künftig jede Krankenkasse von ihren Mitgliedern einen kassenindividuellen, einkommensabhängigen Zusatzbeitrag erheben. Das fördert den Wettbewerb unter den Krankenkassen – um eine wirtschaftliche, qualitativ hochwertige und patientenorientierte Versorgung. Zudem wird die Behandlung gezielt durch höhere Transparenz über die Qualität der Versorgung verbessert, zum Beispiel durch Qualitätsvergleiche zu Krankenhausleistungen, über die sich jeder informieren kann.
  • Mehr Zeit und verbesserte Leistungen für Pflege: Pflegebedürftige Menschen und ihre pflegenden Angehörigen erhalten ab Januar 2015 mehr und bessere Leistungen. Sie steigen im Umfang um durchschnittlich vier Prozent. Die Empfänger können damit die Leistungen bei Pflege- und Betreuungsbedarf besser und individueller nach ihren jeweiligen Bedürfnissen auswählen. Das ist eine gute Nachricht für die Pflege in Deutschland. Damit die Beitragssätze der Pflegeversicherung auch künftig nicht sprunghaft steigen, wird ein Pflegevorsorgefonds aufgebaut.