Unternehmenshilfen werden verlängert und ausgeweitet

Grafik zum Entlastungspaket

Foto: Bundesregierung

Der bestehende Schutzschirm für die Wirtschaft wird verlängert und ausgeweitet. Künftig soll er noch mehr Unternehmen, die von den hohen Energiekosten betroffenen sind, staatliche Unterstützung bieten – vor allem mehr kleinen und mittleren Unternehmen. Die Unternehmen werden zudem unterstützt, um auf eine energieeffizientere Energieversorgung umzustellen.

Zum Schutzschirm gehören beispielsweise die KfW-Kredithilfen  von bis zu 100 Milliarden Euro. Damit können Unternehmen kurzfristig Liquidität sichern, wenn sie aufgrund der hohen Energiekosten in Schwierigkeiten geraten. Die Kredite stehen Unternehmen aller Größenklassen und Branchen zur Verfügung.

Das Energiekostendämpfungsprogramm soll für mittelständische Unternehmen geöffnet und branchenoffen gestaltet werden. Bisher können ausschließlich energie- und handelsintensive Unternehmen Zuschüsse zu ihren gestiegenen Erdgas- und Stromkosten von bis zu 50 Millionen Euro erhalten. Fünf Milliarden Euro stehen in dem Programm insgesamt zur Verfügung.

Weitere Maßnahmen sind in Vorbereitung. Der Bundeswirtschaftsminister hat für Oktober eine finanzielle Entschädigung für Unternehmen angekündigt, die ihren Gasverbrauch in der Produktion zurückfahren.

Außerdem sorgt die Bundesregierung für Erleichterungen bei der Insolvenzantragspflicht. Dazu wird der Prognosezeitraum bei der sogenannten Überschuldungsprüfung verkürzt. Unternehmen, die im Grunde gesund sind, sollen nicht in die Insolvenz gedrängt werden aufgrund der Unsicherheit bei den Energiepreisen.

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