Für mehr bezahlbaren und klimagerechten Wohnungsbau

  • Bundesregierung ⏐ Startseite
  • Schwerpunkte

  • Themen  

  • Bundeskanzler

  • Bundesregierung

  • Aktuelles

  • Mediathek

  • Service

Treffen mit dem Bündnis bezahlbarer Wohnraum Für mehr bezahlbaren und klimagerechten Wohnungsbau

Die Bundesregierung will den Bau bezahlbarer Wohnungen massiv ankurbeln: Mit besserer Förderung und einheitlichen Bauordnungen für serielles Bauen. Bundeskanzler Scholz und Bundesbauministerin Geywitz stellten dafür ein Maßnahmenpaket vor. Die wichtigsten Details im Überblick.

4 Min. Lesedauer

Bundeskanzler Scholz und Bundesbauministerin Geywitz im Gespräch mit dem Bündnis bezahlbarer Wohnraum.

Bundeskanzler Scholz und Bundesbauministerin Geywitz im Gespräch mit dem Bündnis bezahlbarer Wohnraum. In dem Bündnis sind 35 Partner aus der Bauwirtschaft, von Gewerkschaften, der Wohnungswirtschaft, von Förderbanken, Politik und Mieterverbänden vertreten.

Foto: Bundesregierung/Kugler

„In Deutschland müssen mehr bezahlbare Wohnungen gebaut werden, damit all die jungen Familien und all die Bürgerinnen und Bürger, die nach Wohnungen suchen, auch eine gute Gelegenheit haben, eine zu finden“, sagte der Kanzler am Montag. Es sei daher gut, sich wieder mit dem Bündnis bezahlbarer Wohnraum zu treffen, um den Wohnungsbau gemeinsam voranzubringen, so Scholz.

Die Bundesregierung wolle alles tun, um auch die notwendige Geschwindigkeit zu erreichen, sagte Scholz. Der Wohnungsbau gehöre deshalb zu dem von ihm vorgeschlagenen Deutschland-Pakt . Gemeinsam mit den Ländern sollen Bauordnungen vereinheitlicht werden, um etwa mit dem seriellen Wohnungsbau schneller und kostengünstiger zu bauen, so der Kanzler.

Mit steuerlichen Investitionsanreizen im Rahmen des Wachstumschancengesetzes sowie einer Rekordförderung für den sozialen Wohnungsbau gebe der Bund einen erheblichen Schub für den Bau bezahlbarer Wohnungen.

Der Bundeskanzler und Bundesbauministerin Geywitz sprachen mit dem Bündnis bezahlbarer Wohnraum über die anstehenden Aufgaben. 

Im Bündnis bezahlbarer Wohnraum sind 35 Partner aus der Bauwirtschaft, von Gewerkschaften, der Wohnungswirtschaft, von Förderbanken, Politik und Mieterverbänden vertreten. Das Bündnis wurde 2021 von der Bundesregierung ins Leben gerufen.

Investitionen anschieben, mehr Tempo und Kosten begrenzen

Nach dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine sind auch für die Bauwirtschaft die Kosten gestiegen. Die sprunghaft gestiegenen Zinsen müssten erst einmal von der Immobilienwirtschaft verarbeitet werden, so der Kanzler. Die Branche brauche daher sichere Rahmenbedingungen und zusätzliche Impulse, um in der gegenwärtigen Situation in den Wohnungsbau zu investieren.

Die meisten Bürgerinnen und Bürger könnten sich keine teuren Eigentumswohnungen leisten. „Von den bezahlbaren Wohnungen brauchen wir mehr, und deshalb müssen und wollen wir hier auch alles dafür tun, damit wir das in der notwendigen Geschwindigkeit erreichen können“, sagte der Kanzler. Ein Schlüssel für mehr bezahlbare Wohnungen sei das serielle Bauen, wie es auch beim Fertighausbau oder beim Industriebau bekannt sei. Um hier schneller zu werden, müssten die 16 Bauordnungen der Länder angepasst werden.

Klimaschutz und bezahlbaren Wohnungsbau vereinbaren

14 Maßnahmen , die viel verändern und viel möglich machen. Mehr Menschen werden sich mit unserer neuen Förderung ein Haus – ein bestehendes oder ein neues – kaufen können. Indem wir Klimaschutz im Gebäudesektor ganzheitlicher denken, werden wir mehr CO2 einsparen, und indem wir den Bau neuer Wohnungen deutlich leichter machen, werden wir mittelfristig mehr Wohnungen und bezahlbare Mieten haben“, sagte Bundesbauministerin Geywitz.

12:05

Video Pressestatements vor der Sitzung des Bündnis bezahlbarer Wohnraum