Die 17 globalen Nachhaltigkeitsziele verständlich erklärt

  • Bundesregierung ⏐ Startseite
  • Schwerpunkte

  • Themen  

  • Bundeskanzler

  • Bundesregierung

  • Aktuelles

  • Mediathek

  • Service

Richtschnur der Politik Die 17 globalen Nachhaltigkeitsziele verständlich erklärt

In einer Serie von 17 Artikeln stellen wir die 17 globalen Nachhaltigkeitsziele vor, erklären, wieso nachhaltiges Handeln alle betrifft und was die Bundesregierung zu ihrer Umsetzung in, mit und durch Deutschland tut.

2 Min. Lesedauer

Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung

Die 17 globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung der Agenda 2030, die Sustainable Development Goals (SDGs), richten sich an alle: die Regierungen weltweit, aber auch die Zivilgesellschaft, die Privatwirtschaft und die Wissenschaft.

Foto: Bundesregierung

Im Jahr 2015 hat die Weltgemeinschaft die Agenda 2030 verabschiedet und damit 17 globale Nachhaltigkeitsziele, die Sustainable Development Goals (SDGs), für eine sozial, wirtschaftlich und ökologisch nachhaltige Entwicklung gesetzt. Die Agenda ist ein Fahrplan für die Zukunft, mit dem weltweit ein menschenwürdiges Leben ermöglicht und dabei gleichsam die natürlichen Lebensgrundlagen dauerhaft bewahrt werden. 

Mit der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie  hat die Bundesregierung konkret dargelegt, wie diese 17 SDGs umgesetzt werden:

Ziel 1: Armut in jeder Form und überall beenden
Ziel 2: Ernährung weltweit sichern
Ziel 3: Gesundheit und Wohlergehen
Ziel 4: Hochwertige Bildung weltweit
Ziel 5: Gleichstellung von Frauen und Männern
Ziel 6: Ausreichend Wasser in bester Qualität
Ziel 7: Bezahlbare und saubere Energie
Ziel 8: Nachhaltig wirtschaften als Chance für alle
Ziel 9: Industrie, Innovation und Infrastruktur
Ziel 10: Weniger Ungleichheiten
Ziel 11: Nachhaltige Städte und Gemeinden
Ziel 12: Nachhaltig produzieren und konsumieren
Ziel 13: Weltweit Klimaschutz umsetzen
Ziel 14: Leben unter Wasser schützen
Ziel 15: Leben an Land
Ziel 16: Starke und transparente Institutionen fördern
Ziel 17: Globale Partnerschaft

Industrieländer haben Vorreiterrolle

Die Bundesregierung sieht eine besondere Verantwortung der führenden Industrie- und Schwellenländer zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele. Die G20-Staaten sollten Vorreiter dabei sein, wenn es darum geht, die Agenda 2030 mit Leben zu erfüllen.

Nachhaltigkeit ist ein Gemeinschaftswerk

Das ist wichtig, denn für eine nachhaltige Entwicklung müssen alle zusammenwirken. Institutionelle Akteure sind beispielsweise die Länder, der Nachhaltigkeitsrat, die regionalen Netzstellen für Nachhaltigkeit, die Wissenschaftsplattform Nachhaltigkeit 2030 und die Wirtschaft. Sie nützt jedem von uns. Und jeder einzelne kann einen Beitrag dazu leisten, dass wir unsere gesteckten Ziele erreichen.

Monitoring und Fortschreibung der Strategie

Der alle zwei Jahre veröffentlichte Indikatorenbericht  des Statistischen Bundesamtes ist Basis für eine Anpassung der Maßnahmen durch die Bundesregierung. 

Und für das Maßnahmenprogramm Nachhaltigkeit der Bundesregierung , mit dem sich die Bundesregierung in ihren Behörden selbst zum nachhaltigen Handeln verpflichtet, legt sie jährlich in einem Monitoringbericht Rechenschaft über die Umsetzung ab.