Mehrwertsteuer-Senkung für Gastronomie beschlossen

Verbesserungen im Steuerrecht Mehrwertsteuer-Senkung für Gastronomie beschlossen

Der Bundestag hat den vom Bundeskabinett auf den Weg gebrachten Steuererleichterungen für die Gastronomie und beim Kurzarbeitergeld zugestimmt. Ziel ist es, die wirtschaftliche Entwicklung angesichts der Corona-Epidemie zu stabilisieren und Arbeitsplätze zu sichern.

Das Bild zeigt einen Pizzabäcker, der Pizzen aus dem Ofen holt und einen Mundschutz trägt.

Die Senkung der Mehrwehrtsteuer auf Speisen soll Restaurants, Bistros und Cafés helfen.

Foto: imago images/Eibner Europa

Um die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Einschränkungen im Gaststättengewerbe abzumildern, soll der Mehrwertsteuersatz für Speisen in der Gastronomie von 19 auf 7 Prozent sinken. Die Regelung soll ab dem 1. Juli 2020 gelten und bis zum 30. Juni 2021 befristet sein. Dem Vorschlag der Bundesregierung hat der Bundestag nun zugestimmt.

Aufstockungszahlungen zum Kurzarbeitergeld, die zwischen dem 1. März 2020 und dem 31. Dezember 2020 geleistet wurden, bleiben steuerfrei. Voraussetzung ist, dass Aufstockungsbetrag und Kurzarbeitergeld zusammen 80 Prozent des ausgefallenen Arbeitsentgelts nicht übersteigen. Wird mehr gezahlt, muss nur der darüber hinausgehende Teil versteuert werden.

Ausführlichere Informationen finden Sie hier.

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