Infektionsketten effektiver unterbrechen

Update 2.9 der Corona-Warn-App Infektionsketten effektiver unterbrechen

Mit dem Update auf Version 2.9 schließt die Corona-Warn-App mögliche Lücken bei der Unterbrechung von Infektionsketten. Veranstalter können Gäste im Auftrag des Gesundheitsamtes über die Check-in-Funktion warnen. Für Genesene, die geimpft wurden, wird der vollständige Impfschutz in der Corona-Warn-App nun sofort angezeigt.

Foto zeigt die Corona-Warn-App

Veranstalter können nun ihre Gäste anstelle von erkrankten Personen warnen.

Foto: Bundesregierung/Tybussek

Das Update 2.9 ermöglicht es Organisatoren einer Veranstaltung, ihre Gäste in Vertretung für eine später positiv getestete Person zu warnen, die nicht über die Corona-Warn-App eingecheckt war. Damit werden mögliche Lücken im Unterbrechen von Infektionsketten geschlossen.

Stellt das Gesundheitsamt bei der Nachverfolgung von Infektionsketten fest, dass eine positiv getestete Person auf einer Veranstaltung war, kann es den Veranstalter kontaktieren. Bei Veranstaltungen, bei denen die Corona-Warn-App genutzt wurde, kann nun das Gesundheitsamt dem Veranstalter ermöglichen, alle seine Gäste selbst zu warnen. Dafür stellt es eine TAN (Zahlencode) aus, mit der eine Warnung an alle erfolgt, die für das Event eingecheckt waren.

Vollständiger Impfschutz bei Genesenen und Auffrischungsimpfungen

Für Genesene, die geimpft wurden, wird ab sofort direkt nach der ersten Impfung der vollständige Impfschutz in der Corona-Warn-App angezeigt. Normalerweise haben Geimpfte erst 14 Tage nach der letzten benötigten Impfung einen vollständigen Schutz. Nach der Genesung gilt dies aber nicht und deshalb zeigt auch die Corona-Warn-App das nun an.

Außerdem können Nutzer- und Nutzerinnen, die eine Auffrischungsimpfung erhalten haben, diese ab sofort in die Corona-Warn-App übertragen. Auffrischimpfungen werden so wie die anderen Impfzertifikate mit "Impfung n von m" angezeigt.

Seit Version 2.5 gibt es eine Zertifikats-Wallet in der Corona-Warn-App. In der Wallet können getestete, geimpfte und genesene Nutzerinnen und Nutzer digitale Impfzertifikate oder Testergebnisse in Form von QR-Codes integrieren und anschließend vorweisen.