Pressemitteilung
Die Bundesregierung treibt die Trainerinnen- und Traineroffensive zur Stärkung des deutschen Spitzensports weiter voran. In einer Gesprächsrunde mit Vertreterinnen und Vertretern des Bundes sowie des organisierten Sports stellte Staatsministerin für Sport und Ehrenamt, Dr. Christiane Schenderlein, heute zentrale Maßnahmen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für Trainerinnen und Trainer sowie weiteres Leistungssportpersonal vor.
Dazu gehören die Anhebung der Förderhöchstgrenzen für das Leistungssportpersonal um 35 Prozent sowie der Start eines Konzeptprozesses für eine akademische Trainerinnen- und Trainerausbildung.
Zugleich informierte die Staatsministerin darüber, dass im aktuellen Regierungsentwurf des Bundeshaushaltes 7,5 Millionen Euro für die Trainerinnen- und Traineroffensive vorgesehen sind. Diese zusätzlichen Mittel sind entscheidend, damit Trainerinnen und Trainer künftig auch tatsächlich besser bezahlt werden können.
Spitzensport beginnt nicht auf dem Siegerpodest. Spitzenleistungen erbringen Athletinnen und Athleten mit hervorragenden Trainerinnen und Trainern. Mit unserer Trainerinnen- und Traineroffensive setzen wir genau dort an: Wir verbessern die Voraussetzungen, stärken die Vergütung und entwickeln die Trainerinnen- und Trainerausbildung weiter. Das ist eine
Investition in die Zukunft des deutschen Spitzensports
, erklärte Staatsministerin Dr. Schenderlein.
Die Anhebung der Förderhöchstgrenzen tritt rückwirkend zum 1. Januar 2026 in Kraft. Sie schafft den notwendigen Spielraum, um Trainerinnen und Trainer sowie weiteres Leistungssportpersonal künftig besser zu fördern.
Ein weiterer Schwerpunkt der Trainerinnen- und Traineroffensive ist die Weiterentwicklung der akademischen Trainerinnen- und Trainerausbildung. Die Teilnehmenden der Gesprächsrunde verständigten sich darauf, ein wissenschaftlich fundiertes Konzept zu erarbeiten. Die Erarbeitung eines Konzepts zur akademischen Trainerausbildung ist ein zentraler Schritt, um die Qualifizierung im Leistungssport systematisch weiterzuentwickeln
, erklärte Professor Thiel, Rektor der Deutschen Sporthochschule Köln. Eine wissenschaftlich fundierte Ausbildung stärkt langfristig die Qualität der Trainingsarbeit und erhöht die Attraktivität des Berufsbildes
, ergänzte Professor Thomas Wendeborn, Studiendekan an der Universität Leipzig, bei der Veranstaltung.
Die Trainerinnen- und Traineroffensive ist ein zentrales Vorhaben des Koalitionsvertrags. Sie verfolgt das Ziel, die Arbeitsbedingungen, Vergütungsstrukturen und Qualifizierungswege für Trainerinnen und Trainer im deutschen Spitzensport nachhaltig zu verbessern. Mit der Anhebung der Förderhöchstgrenzen, den im Regierungsentwurf vorgesehenen zusätzlichen Mitteln für das Leistungssportpersonal und dem Konzeptauftrag zur akademischen Trainerinnen- und Trainerausbildung setzt die Bundesregierung diesen Weg konsequent fort.
Förderrichtlinien Verbände PDF, 152 KB, barrierefrei