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Das Ehrenamt macht unser Land lebenswert und steht für das Miteinander. Dabei ist das Engagement so vielfältig wie die Gesellschaft. Jeder Einsatz verdient Anerkennung, Unterstützung und gute Rahmenbedingungen. Dafür setze ich mich ein, daran arbeite ich.
Dr. Christiane Schenderlein, Staatsministerin für Sport und Ehrenamt
Zahl der ehrenamtlich Engagierten auf hohem Niveau:
In Deutschland setzen sich 36,7 Prozent aller Menschen über 14 Jahren in ihrer Freizeit für das Miteinander und Gemeinwohl ein. Das entspricht knapp 27 Millionen Menschen. Damit befindet sich das freiwillige Engagement weiterhin auf einem hohen Niveau. 1999 waren rund 30 Prozent der Bevölkerung ehrenamtlich engagiert (Freiwilligensurvey FWS 2024).
27 Mio. setzen sich in ihrer Freizeit für das Miteinander und Gemeinwohl ein.
Foto: BKAmt
13% engagieren sich ehrenamtlich im Sport
Foto: BKAmt
Die meisten Menschen engagieren sich im Sport:
Das Engagement der Bevölkerung ist vielfältig: Die einen betreuen Jugendgruppen im Sportverein, die anderen helfen älteren Menschen beim Einkaufen, wieder andere bergen Verletzte. Die meisten Menschen – 13 Prozent aller Personen über 14 Jahren – engagieren sich im Bereich „Sport und Bewegung“. Es folgen die Bereiche „Soziales“ mit acht Prozent und „Kultur und Musik“, „Schule und Kindergarten“ sowie „Kirche und Religion“ mit jeweils sechs Prozent (FWS 2024).
Große Bedeutung der Vereinsarbeit:
Der überwiegende Teil ehrenamtlichen Engagements findet in Vereinen statt – 48,5 Prozent aller Engagierten üben ihr Engagement in dieser Organisationsform aus (FWS 2024). Die Zahl der in Deutschland eingetragenen Vereine versiebenfachte sich von 86 000 im Jahr 1960 (Westdeutschland) auf rund 616 000 im Jahr 2022 (Gesamtdeutschland). Auch die Dichte nahm beträchtlich zu: Sie verfünffachte sich zwischen 1960 und 2021 von 160 auf 740 Vereine je 100 000 Einwohnerinnen und Einwohner (Sozialbericht 2024 auf Basis von SOEP-Daten).
48,5% aller Ehrenamtlichen engagieren sich in Vereinen.
Foto: BKAmt
43% der Jugendlichen und jungen Erwachsenen engagieren sich ehrenamtlich.
Foto: BKAmt
Großer Anstieg beim Engagement junger Menschen:
Im Alter von 17 bis 29 Jahren ist das freiwillige Engagement deutlich angewachsen. Der Anteil der Engagierten in dieser Altersgruppe stieg von 26 Prozent im Jahr 1990 auf 43 Prozent im Jahr 2021 (Sozialbericht 2024 auf Basis von SOEP-Daten).
Helferinnen und Helfer genießen hohes Ansehen:
Die Gesellschaft schätzt und honoriert den
Einsatz der Freiwilligen. 96 Prozent der Befragten haben großen Respekt vor Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren. 94 Prozent halten freiwilliges Engagement in Not- und Krisensituationen wie der Flutkatastrophe im Ahrtal, der Corona-Pandemie oder dem Krieg in der Ukraine für besonders wichtig. (Forsa-Umfrage für Johanniter 2022).
96% der Befragten haben großen Respekt vor Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren.
Foto: BKAmt
Starker Partner an der Seite der Engagierten und Vereine: Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) ist die zentrale bundesweite Anlaufstelle für Vereine und ehrenamtlich Engagierte. Sie fördert mit diversen Programmen konkrete Vorhaben und Projekte, berät bei der ganzen Bandbreite praktischer Fragen, initiiert Forschungsvorhaben und unterstützt bei Qualifizierung und Netzwerkbildung.
Auch die Bundesländer haben jeweils eigene Anlaufstellen und zum Teil länderspezifische Informationsangebote rund um das Thema Engagement und Ehrenamt. Die Links dazu finden Sie hier: Der einfachste Weg zum Ehrenamt
Weitere Engagement-Finder und Plattformen: