Der Weg zum Ehrenamt

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Fragen und Antworten: Freiwilliges Engagement Der Weg zum Ehrenamt

Rund 29 Millionen Menschen engagieren sich in Deutschland ehrenamtlich. Sie leisten wichtige Arbeit, sind unverzichtbar für unsere Gesellschaft. Welche Unterstützung erhalten sie? Und wie fördert die Bundesregierung das Ehrenamt? Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema Ehrenamt im Überblick:

2 Min. Lesedauer

Zwei Jungen in Feuerwehrmontur löschen mit dem Feuerwehrschlauch einen Brand.

Bei der freiwilligen Feuerwehr können sich auch die Jüngsten schon engagieren.

Foto: ullstein bild/snapshot-photography/K.Krause

Ob bei der freiwilligen Feuerwehr, als Übungsleiterin im Sportverein oder bei der Lebensmittelausgabe der Tafeln: Etwa 29 Millionen Menschen in Deutschland engagieren sich Tag für Tag freiwillig für das Gemeinwohl – ohne Bezahlung in ihrer Freizeit. Sie übernehmen wichtige Aufgaben, die der Staat alleine nicht leisten kann. Ehrenamt hat daher eine besondere Bedeutung für das Miteinander in Deutschland.

Wo kann ich das passende Ehrenamt finden?

Eine gute Möglichkeit bieten die verschiedenen Freiwilligendienste, wie der Bundesfreiwilligendienst oder das Freiwillige Soziale Jahr und das Freiwillige Ökologische Jahr. Sie sind Angebote für Bürgerinnen und Bürger, die sich außerhalb von Beruf und Schule für das Allgemeinwohl engagieren möchten.

Die Bundesregierung hat kürzlich Verbesserungen für die Freiwilligendienste beschlossen. Engagierte sollen unter anderem mehr Taschengeld und bessere Teilzeitmöglichkeiten erhalten.

Neben zahlreichen regionalen und lokalen Angeboten gibt es auch bundesweite Plattformen zur Vermittlung. Einen guten Überblick bietet dafür beispielsweise die Ehrenamtsseite des Bundesinnenministeriums.

Wo erhalten Engagierte Unterstützung?

Zentrale Anlaufstelle des Bundes ist die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt . Sie unterstützt engagierte Menschen und ihre Organisationen mit Angeboten und Förderprogrammen. Außerdem bietet die Stiftung ganz konkrete Hilfestellungen für alle Fragen rund um den ehrenamtlichen Alltag, wie zum Beispiel: „Wo lassen sich Fördermittel beantragen?“ oder „Wer kann bei rechtlichen Fragen helfen?“ Zudem begleitet die Stiftung Vereine und Initiativen bei der Weiterentwicklung ihrer Organisationsstrukturen und Professionalisierung.

Mit welchen Programmen fördert der Bund das Ehrenamt?

Die Bundesregierung fördert bürgerschaftliches Engagement mit einer Fülle von Maßnahmen und Initiativen. Einige Beispiele:

  • Das Bundesprogramm „Demokratie leben!des Bundesfamilienministeriums. Das Programm unterstützt gezielt Projekte, die sich für ein vielfältiges und demokratisches Miteinander einsetzen. Aktuell fördert das Programm etwa 600 Projekte – dafür investiert der Bund in diesem Jahr rund 182 Millionen Euro. Die Inhalte reichen von Demokratieförderung von Kindern und Jugendlichen, dem Engagement gegen Rassismus und Antisemitismus bis zu Extremismusprävention.
  • Das Bundesprogramm „Zusammenhalt durch Teilhabe“ des Bundesinnenministeriums. Ziel des Programms ist es, Projekte für demokratische Teilhabe speziell in ländlichen und strukturschwachen Regionen zu fördern. Dafür stellt das Bundesinnenministerium jährlich zwölf Millionen Euro zur Verfügung.
  • Mit Auszeichnungen, wie dem Deutschen Engagementpreis, ehrt die Bundesregierung jährlich den herausragenden freiwilligen Einsatz. Am 5. Dezember würdigt Bundesfamilienministerin Paus die diesjährigen Gewinner.
  • Rund 530 Mehrgenerationenhäuser fördert der Bund finanziell. Sie sind Orte, an denen sich Menschen jeden Alters begegnen. In den Nachbarschaften sollen diese Häuser für ein Miteinander und Füreinander der Generationen sorgen und damit den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken.

Der Internationale Tag des Ehrenamts wird jedes Jahr am 5. Dezember begangen. 1986 von den Vereinten Nationen eingeführt, stellt der Tag die Anerkennung und die Förderung ehrenamtlichen Engagements in den Vordergrund.