Auf dem Weg zum weltweit größten Radioteleskop

  • Bundesregierung ⏐ Startseite
  • Schwerpunkte

  • Themen  

  • Bundeskanzler

  • Bundesregierung

  • Aktuelles

  • Mediathek

  • Service

Beitritt zu internationalem Astronomie-Übereinkommen Auf dem Weg zum weltweit größten Radioteleskop

In Südafrika und Australien soll das größte Radioteleskop der Welt entstehen – mit deutscher Beteiligung. Ein entsprechendes Vertragsgesetz hat das Kabinett nun beschlossen. Doch was erhofft sich die Wissenschaft überhaupt von dem künftigen „Superteleskop“?

4 Min. Lesedauer

Bild zeit ein großes Radioteleskop in einer Wüstenlandschaft im Hintergrund. Einige Fahrzeuge, Baucontainer und kleinere Teleskope sind ebenfalls zu sehen.

Das „Square Kilometre Array“ ermöglicht künftig exzellente Radioastronomie. Das Radioteleskop vernetzt zwei Standorte in Südafrika und in Australien mit einer Entfernung von über 3.000 Kilometern.

Foto: picture alliance / abaca

Es soll das größte und empfindlichste Radioteleskop der Welt werden: das sogenannte „Square Kilometre Array“ (SKA). Mit dem „Superteleskop“ soll es beispielsweise künftig möglich sein, die Natur der Dunklen Materie und Dunklen Energie zu erforschen.

Um dieses Projekt zu ermöglichen, haben sich Länder aus allen fünf Kontinenten zu einer zwischenstaatlichen Organisation zusammengeschlossen. Am 12. März 2019 unterzeichneten sie in Rom das Übereinkommen zur Gründung des „Square Kilometre Array“-Observatoriums (SKAO). Deutschland möchte sich künftig auch an dem Vorhaben und internationalen Übereinkommen beteiligen. Daher hat das Bundeskabinett nun das für den formalen Beitritt erforderliche Vertragsgesetz verabschiedet. 

Wo befindet sich das Teleskop? Welche Rolle wird es für die deutsche Forschungslandschaft spielen? und welche Kosten sind mit der Beteiligung verbunden? Ein Überblick zum „Superteleskop“: