Gemeinsam. Europa wieder stark machen.

Deutsche EU-Ratspräsidentschaft Gemeinsam. Europa wieder stark machen.

Seit 1. Juli hat Deutschland die EU-Ratspräsidentschaft inne. "Gemeinsam. Europa wieder stark machen." So lautet das Motto, das sich Deutschland für die sechsmonatige Präsidentschaft gegeben hat. Es wird darum gehen, gemeinsam und zukunftsgerichtet die Herausforderungen der Corona-Pandemie zu bewältigen.

Logo der EU-Ratspräsidentschaft Ein Symbol für Einigkeit und Verbundenheit

Deutschland hat den Vorsitz im Rat der Europäischen Union in einer Zeit gewaltiger Herausforderungen übernommen. Deutschland will in seiner Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr 2020 seine ganze Kraft dafür einsetzen, dass Europa gestärkt aus der Krise hervorgeht, die durch die Corona-Pandemie ausgelöst wurde. Dabei geht es um den Rückgewinn von wirtschaftlicher Stärke und Wettbewerbsfähigkeit, aber auch um den sozialen Zusammenhalt.

Welche Themen und Schwerpunkte will Deutschland setzen? Im Mittelpunkt steht die Bewältigung der gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie. Doch auch wichtige Themen wie der Klimaschutz, die Digitalisierung und die Rolle Europas in der Welt zählen zu den Schwerpunkten. Mehr zum Programm der deutschen Ratspräsidentschaft lesen Sie hier.

Gleichzeitig mit dem Start seiner Ratspräsidentschaft übernimmt Deutschland gemeinsam mit Portugal und Slowenien auch eine Trio-Ratspräsidentschaft. Mehr zum Programm der Triopräsidentschaft lesen Sie hier.

Ein Möbiusband als Logo der Ratspräsidentschaft

Das Logo der deutschen Ratspräsidentschaft hat ein sogenanntes Möbiusband als Bildmarke. Diese geometrische Figur hat besondere Eigenschaften: Sie besitzt nur eine einzige Seite – auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht. 

Damit symbolisiert das Möbiusband, dass Europa Einigkeit und Verbundenheit schafft, auch aus unterschiedlichen Interessen und in großer Vielfalt. Denn selbst wenn man auf dem Möbiusband von unterschiedlichen Seiten und in unterschiedliche Richtungen startet, wird man sich immer auf derselben Seite begegnen. Dies macht auch die Stärke Europas aus.

Das Möbiusband ist nach dem deutschen Mathematiker und Astronomen August Ferdinand Möbius (1790 bis 1868) benannt. Mehr zum Möbiusband und seinem Namensgeber finden Sie hier.

Website der Präsidentschaft eu2020.de

www.eu2020.de wird die zentrale Informationsplattform der Bundesregierung während der Ratspräsidentschaft sein. Seit dem 1. Juli berichtet sie über Themen, Programm, Veranstaltungen und aktuelle Nachrichten zum deutschen Vorsitz. Die Seite ist auf Deutsch, Englisch und Französisch verfügbar. Über ein Übersetzungstool sind die Inhalte maschinell in alle 24 EU-Sprachen übersetzbar sein. Betreut wird die Website vom Auswärtigen Amt.

Auf folgenden Webseiten berichten die einzelnen Ministerien über die deutsche EU-Ratspräsidentschaft:

Bundesministerium für Finanzen

Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat

Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

Bundesministerium der Verteidigung

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Bundesministerium für Gesundheit

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Alle sechs Monate übernimmt ein anderer Mitgliedstaat die EU-Ratspräsidentschaft. Im ersten Halbjahr 2020 hat Kroatien die Präsidentschaft inne, im zweiten Halbjahr dann Deutschland. Während dieser Zeit führt Deutschland den Vorsitz im Rat der Europäischen Union und leitet alle Ratssitzungen. Zuletzt hatte Deutschland die Ratspräsidentschaft 2007 inne. Wenn Sie mehr zur Ratspräsidentschaft wissen wollen: Hier finden Sie Fragen und Antworten und hier können Sie Ihr Wissen testen.
Parallel zum halbjährlich rotierenden Ratsvorsitz gibt es die sogenannte "Parlamentarische Dimension" der EU-Ratspräsidentschaft. Damit soll die Rolle der Parlamente in der EU gestärkt werden. Das Parlament des amtierenden Präsidentschaftslandes ist dabei Gastgeber von Konferenzen und Veranstaltungen, zu denen sie die anderen Parlamente aus der EU einladen. Während der deutschen Ratspräsidentschaft übernehmen der Deutsche Bundestag und der Bundesrat diese Rolle gemeinsam. Näheres unter www.parleu2020.de.

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