Neue Kontaktstelle für Menschen mit Behinderungen und Pflegebedürftige 

Hilfe für Geflüchtete aus der Ukraine Neue Kontaktstelle für Menschen mit Behinderungen und Pflegebedürftige 

Menschen mit Behinderungen und Pflegedürftige, die aus der Ukraine flüchten, sind auf besondere Hilfe angewiesen. Das Bundessozial- und das Bundesgesundheitsministerium haben nun eine Kontaktstelle eingerichtet, die schnelle Unterstützung koordiniert. Partner ist das Deutsche Rote Kreuz.

Foto zeigt Flüchtinge aus der Ukraine.

Tausende Ukrainerinnen und Ukrainer sind schon nach Deutschland geflohen. 

Foto: REUTERS/Hannibal Hanschke

Die neue Bundeskontaktstelle ist die Schaltstelle zwischen den zahlreichen Akteuren, die in das Fluchtgeschehen involviert sind. Sie vermittelt zwischen Organisationen, die Menschen mit Behinderung oder Pflegebedarf aus der Ukraine evakuieren und Einrichtungen in Deutschland, die Menschen aufnehmen können. Wichtig ist, für Transparenz zu sorgen: Vor dem Eintreffen in Deutschland ermittelt etwa die Kontaktstelle bei den evakuierenden Organisationen, welche Bedarfe oder Behinderungsgrad die Menschen haben. Die Bundeskontaktstelle leitet diese Informationen an die 16 Landeskoordinierungsstellen weiter, denn zuständig für die Unterbringen sind die Länder.

Schnelle und unkomplizierte Angebote notwendig

Bundessozialminister Hubertus Heil erklärte, in den ersten Kriegswochen seien ganze Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen evakuiert worden. Sie kämen meist völlig entkräftet und teilweise traumatisiert in Deutschland an. Deshalb seien schnelle und unkomplizierte Angebote notwendig. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach betonte: „Wir wissen um die große Hilfsbereitschaft unter den stationären Pflegeeinrichtungen und sind dankbar dafür. Wir wollen nun dazu beitragen, diese Hilfsangebote bestmöglich zugänglich zu machen.“

Die Bundeskontaktstelle erreichen Sie unter 030 - 85 404 789 (von 9 bis 17 Uhr) oder  hier.

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