Abbau der kalten Progression, höhere Pauschalen und Freibeträge

Grafik zum Entlastungspaket

Foto: Bundesregierung

Um steuerliche Mehrbelastungen auszugleichen, die durch die hohe Inflation entstehen, wird die Steuerlast an die Inflation angepasst. Dazu werden die Tarifeckwerte im Einkommenssteuertarif nach rechts verschoben sowie Grundfreibetrag und Kinderfreibetrag erhöht.

Von diesem Abbau der kalten Progression profitieren ab 2023 rund 48 Millionen steuerpflichtige Bürgerinnen und Bürger – Beschäftigte, Rentnerinnen und Rentner, Selbstständige sowie Unternehmerinnen und Unternehmer. Für Menschen mit besonders hohen Einkommen, für die der sogenannte Reichensteuersatz von 45 Prozent greift, gelten diese Verbesserungen nicht.

Außerdem gilt der um 200 Euro erhöhte Arbeitnehmerpauschbetrag auch weiterhin. Beschäftigte können also ihre Werbungskosten bei der Einkommensteuererklärung über 2022 hinaus ohne Belege pauschal in Höhe von 1.200 Euro geltend machen. Im Video erklärt Finanzminister Christian Lindner die Kalte Progression – wie sie entsteht und wie der Staat sie ausgleicht.

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