Ermäßigter Steuersatz für Gas, weniger Stromkosten und stabiler CO2-Preis

Grafik zum Entlastungspaket

Foto: Bundesregierung

Steuersenkung auf den Gasverbrauch

Ein ermäßigter Steuersatz für den Gasverbrauch von 7 Prozent statt 19 Prozent entlastet Gaskunden befristet bis Ende März 2024. Diese Maßnahme wird sich direkt inflationshemmend auswirken

Nach Berechnungen der Bundesregierung bedeutet der ermäßigte Steuersatz für einen Vier-Personen-Haushalt mit einem Gasverbrauch von 20.000 Kilowattstunden eine Entlastung von knapp 400 Euro im Jahr. Die Kosten für die ab Oktober geltenden Gasumlagen werden auf insgesamt rund 660 Euro für einen Vier-Personen-Haushalt geschätzt. Mehr zur Steuersenkung auf Gas lesen Sie hier in Fragen und Antworten.

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CO2-Preis bleibt zunächst stabil

Nach der Einführung der nationalen CO2-Bepreisung im Januar 2021 betrug der Preis für eine Tonne zunächst 25 Euro. Im Jahr 2022 stieg der Preis auf 30 Euro pro Tonne. Um Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen nicht zusätzlich bei den Energiekosten zu belasten, soll die Anfang 2023 anstehende Erhöhung des CO2-Preises um weitere fünf Euro um ein Jahr verschoben werden. Durch die Verschiebung entstehen zunächst keine zusätzlichen Kosten für Sprit, Heizöl und Gas.

Streichung der EEG-Umlage

Stromkundinnen und -kunden zahlen seit dem 1. Juli 2022 keine EEG-Umlage mehr. Ab Januar 2023 wird die EEG-Umlage dann auf Dauer abgeschafft. Ein Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden zahlte 2021 noch 227,50 Euro für die EEG-Umlage. 2022 werden es wegen der Absenkung zum 1. Juli über das Jahr gerechnet nur noch 65 Euro sein. 2023 wird die Absenkung auf null dann voll wirksam.