„Ostdeutsche Länder sind attraktive Investitionsstandorte“

Rendering / Fabrik / Intel in Magdeburg

In Magdeburg entstehen innovative Arbeitsplätze.

Foto: Intel Corporation

Mit der Ankündigung Intels zeige sich einmal mehr: „Gerade auch die ostdeutschen Bundesländer sind attraktive Investitionsstandorte“, so der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Carsten Schneider. Mit den damit verbundenen bis zu 3.000 zukunftsgerichteten Arbeitsplätzen werde deutlich, dass eine zusätzliche wirtschaftliche Dynamik im Osten möglich sei.

Intel will in den kommenden Jahren zwei Halbleiterfabriken in Magdeburg errichten. Das Investitionsvolumen in Deutschland soll sich auf rund 17 Milliarden Euro belaufen. Die Produktion soll bis 2027 in Betrieb gehen.

Voraussichtlich können zunächst bis 7.000 Personen im Baugewerbe beschäftigt werden und anschließend dauerhaft 3.000 Hightech-Arbeitsplätze bei Intel entstehen. Hinzukommen könnten zehntausende Stellen bei Zulieferern und Partnern.

Die zusätzlichen Arbeitskräfte sowie der große Innovationsgehalt der Investition können die Wirtschaftskraft der gesamten Region stärken.

Eine der größten Investitionen in Ostdeutschland

Bundeswirtschaftsminister Habeck sprach von einem wichtigen und starken Impuls für die Wirtschaft in dieser schwierigen Zeit. „Die Bundesregierung hat den Ansiedlungsprozess eng mit dem Land Sachsen-Anhalt begleitet und ich gratuliere Magdeburg und Sachsen-Anhalt für diesen Erfolg. Der deutsche Standort hat sich im europaweiten Auswahlprozess von Intel durchgesetzt. Das zeigt: Deutschland ist attraktiv für Innovationen und Investitionen“, so der Minister.

Die Planungen für die beiden Fabriken beginnen unmittelbar. Der Baubeginn ist voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte 2023. Die Bundesregierung wird die Ansiedlung unterstützen, um Deutschland zu einem konkurrenzfähigen Standort im Bereich der Mikroelektronik zu machen.

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