Warn-App NINA ab sofort mit lokalen Corona-Regelungen

Grafik zur Warn-App Nina, die ab sofort Meldungen zur Corona-Lage sendet

Die App informiert über neue Hinweise im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Foto: Bundesregierung

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat eine neue Version der Warn-App NINA veröffentlicht. Eine wichtige Neuerung ist die Darstellung lokal gültiger Regelungen im Rahmen der Corona-Pandemie. So hilft die Anzeige Anwohnern des jeweiligen Gebiets, aber zum Beispiel auch Pendlern, die in einen anderen Ort zur Arbeit fahren, sich schnell über die dort geltenden Gebote und Regelungen zu informieren.

Darüber hinaus ermöglicht die neue Mehrsprachigkeits-Funktion die Darstellung in sieben Fremdsprachen sowie in deutscher Leichter Sprache. So können nun Inhalte der Warn-App in den Sprachen Arabisch, Englisch, Französisch, Polnisch, Russisch, Spanisch und Türkisch angezeigt werden. 

NINA in der neuen Version 3.3 steht ab sofort für die Betriebssysteme iOS und Android bereit.

Weitere Informationen finden Sie beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

Die Warn-App NINA hat derzeit rund 8,1 Millionen Nutzerinnen und Nutzer. Sie startete 2015 als mobiler Kanal für Warnmeldungen über aktuelle Gefahrenlagen wie die Ausbreitung von Gefahrstoffen oder Großbrände. Wetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes und Hochwasserinformationen sind in die App integriert. Seit 2019 werden auch Bevölkerungsschutz-Warnmeldungen aus den Warnsystemen BIWAPP und KATWARN angezeigt. Über NINA schicken auch alle Lagezentren der Länder und viele Leitstellen von Städten und Kommunen, zum Beispiel Feuerwehren, aktuelle Meldungen. Im April 2020 wurde NINA um einen neuen Informationsbereich zur Corona-Pandemie erweitert. Er umfasst Basisinformationen und aktuelle Nachrichten.

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