Neue Virusvarianten-Gebiete

Einreisebeschränkungen Neue Virusvarianten-Gebiete

Nach einer Empfehlung des Robert Koch-Instituts sind Tschechien, die Slowakei und ein Großteil des österreichischen Bundeslandes Tirol als Virusvarianten-Gebiete ausgewiesen worden. Dies sind Regionen mit besonders hohem Infektionsrisiko durch verbreitetes Auftreten bestimmter SarsCoV-2-Virusvarianten. Ab Sonntag wurden vorübergehende Grenzkontrollen auch gegenüber Tschechien eingeführt.

Autos stehen bei einer Grenzkontrolle an.

Ab 14. Februar 2021 wurden vorübergehende Grenzkontrollen auch zur Republik Tschechien eingeführt.

Foto: Photothek/Getty Images

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am Freitag neue Virusvarianten-Gebiete mit besonders hohem Infektionsrisiko durch verbreitetes Auftreten bestimmter SarsCoV-2-Virusvarianten ausgewiesen: Slowakei, Tschechien, Österreich – das Bundesland Tirol mit Ausnahme des politischen Bezirks Lienz (Osttirol), der Gemeinde Jungholz, sowie des Rißtals im Gemeindegebiet von Vomp und Eben am Achensee.

Grenzkontrollen ab Sonntag

Damit ist erstmals der Fall eingetreten, dass Nachbarstaaten Deutschlands mit gemeinsamer Landgrenze Virusvarianten-Gebiet sind. Deshalb müssen zur Eindämmung des Pandemiegeschehens und zur Stärkung des Infektionsschutzes Maßnahmen ergriffen werden. Zum Schutz vor Virusmutationen kündigte das Bundesinnenministerium an, die Einreise aus den entsprechenden Virusvarianten-Gebieten zu beschränken. Ab Sonntag wurden vorübergehende Grenzkontrollen auch gegenüber der Republik Tschechien eingeführt.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung des Bundesinnenministeriums und den Informationen zu den Ausnahmen bei den Einreisebeschränkungen aus Tschechien und Österreich. Eine Übersicht zu aktuellen Reise und Sicherheitshinweisen bietet das  Auswärtige Amt.

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