Coronavirus ist kein Hirngespinst, sondern eine reale, ernsthafte Bedrohung

Karliczek zum Stand der Covid-19-Behandlung Coronavirus ist kein Hirngespinst, sondern eine reale, ernsthafte Bedrohung

Bei einer Pressekonferenz zum Stand der Covid-19-Behandlung und zum Forschungsnetzwerk Universitätsmedizin hat Bundesforschungsministerin Karliczek hervorgehoben, wie wichtig neue Erkenntnisse rund um das Coronavirus zur Pandemie-Bekämpfung sind.

Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung,

Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung, bei einer Pressekonferenz zum aktuellen Stand der Covid-19-Behandlung.

Foto: picture alliance/dpa/Bernd von Jutrczenka

Durch schnellen Erfahrungsaustausch über Covid-19-Erkrankte eine bestmögliche Behandlung und ein gutes Pandemie-Management erreichen - das ist das Ziel des Nationalen Netzwerks Universitätsmedizin. Das erklärte Bundesforschungministerin Anja Karliczek bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Vertretern der Charité Berlin, der Universität Hamburg sowie der Technischen Universität Dresden. Die Bundesregierung unterstützt das Forschungsnetzwerk Universitätsmedizin mit 150 Millionen Euro.

Angesichts der vielen Fragen, die das neuartige Coronavirus immer noch aufwerfe, habe die Coronaforschung hohe Priorität, so Karliczek. Die Bundesregierung unterstütze die Forschung deshalb mit aller Kraft. Die Ministerin betonte außerdem, mit dieser Krankheit sei "nicht zu spaßen". Das werde umso deutlicher, "je mehr wir darüber lernen". Covid-19 sei "kein Hirngespinst, sondern eine reale, ernsthafte Bedrohung, die weltweit eine hohe Anzahl von Opfern fordert". Deshalb gelte es, die Abstands- und Hygieneregeln konsequent einzuhalten.

Einen Ausschnitt der Pressekonferenz finden Sie hier. Lesen Sie auch die Fragen und Antworten zum Forschungsnetzwerk der Universitätsmedizin.