Gemeinsam gegen Falschinformationen

Initiative der Vereinten Nationen Gemeinsam gegen Falschinformationen

Die Vereinten Nationen gehen mit der Kampagne #PledgetoPause gegen die Verbreitung von Falschinformationen zur Corona-Pandemie vor. Die Bundesregierung macht auf diese Initiative und ihren Aufruf aufmerksam - Informationen und Quellen zu prüfen, bevor sie geteilt werden.

Grafik zur Kampagen der Vereinten Nationen #denknachbevorduetwasteilst. Details in der Bildbeschreibung. (Weitere Beschreibung unterhalb des Bildes ausklappbar als "ausführliche Beschreibung")

Mit ihrer Kampagne machen die VN auf die Gefahr von Falschinformationen und Desinformation aufmerksam.

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Foto: Bundesregierung

"Während der Pandemie können falsche Informationen tödlich sein", betont António Guterres, Generalsekretär der Vereinten Nationen, mit Blick auf die nicht nachlassende Verbreitung von fragwürdigen und falschen medizinischen "Ratschlägen" im Internet. Mit der Kampagne #pledgetoPause und #takecarebeforeyoushare gehen die VN gegen die Gefahr von Falschinformationen und Desinformation vor und wollen Nutzer in Sozialen Medien für einen bewussten Umgang sensibilisieren. Guterres ruft dazu auf, einen Moment innezuhalten, bevor Inhalte über die Corona-Pandemie in den Sozialen Medien verbreitet werden.

Einen Moment innehalten

Mit einer kurzen "Nachdenkpause" kann die Verbreitung von Falschinformationen reduziert werden -  vorausgesetzt, jede oder jeder einzelne nutzt den Moment, um zu überlegen und besonders die Quelle zu prüfen, bevor Inhalte vorschnell weitergeleitet werden.

Diese fünf Fragen helfen bei der Prüfung:

  • Wer hat diesen Post erstellt?
  • Was ist die Quelle?
  • Woher kommt der Inhalt?
  • Warum teilst du das?
  • Wann wurde es (zuerst) veröffentlicht?

Das Ziel: Resilienz gegenüber Falschinformationen

Nachdenken und prüfen - diese Botschaft der Kampagne wird in den Sozialen Medien auch über VN-Partnerorganisationen verbreitet. Ziel ist es, bis Ende des Jahres möglichst eine Milliarde Menschen zu erreichen. Mit der Initiative sollen gleichzeitig auch Umfang und Reichweite vertrauenswürdiger Informationen gesteigert werden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Kampagnenseite der Vereinten Nationen (englisch).

Ulrike Demmer, Stellvertretende Regierungssprecherin, hat mit der Bloggerin Louisa Dellert über sogenannte "Fake-News" sowie Desinfomationen in Medien und Kommunikation gesprochen. Hier finden Sie das komplette Gespräch.