Impfstart in den Hausarztpraxen

Eine Hausärztin spritzt einer Patientin Impfstoff gegen das Coronavirus in den Oberarm.

Eine Allgemeinmedizinerin impft in ihrer Praxis eine Patientin gegen das Coronavirus. Dabei wird der Impfstoff von Biontech/Pfizer genutzt.

Foto: picture alliance/dpa

Hausarztpraxen sollen nun auch in die Impfkampagne gegen das Coronavirus einsteigen und damit das Impftempo weiter erhöhen – neben den Impfzentren, die die Bundesländer aufgebaut haben. Zunächst werden in dieser und der nächsten Woche jeweils 940.000 Impfdosen an die Praxen ausgeliefert. Im Laufe der kommenden Wochen sollen aber die Arztpraxen mehr Impfdosen erhalten, da sukzessive mit mehr verfügbaren Impfstoffmengen zu rechnen ist.

Den Impfstart in den Arztpraxen in der Woche nach Ostern hatten Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Regierungschefinnen und -chefs der Länder am 19. März beschlossen.

Priorisierung ist auch für Arztpraxen Grundlage

Auch für die Arztpraxen ist die Priorisierung der Impfverordnung Grundlage ihrer Entscheidungen. Es bleibt dabei: Die Schutzbedürftigsten sollen zuerst geimpft werden.

Zu Beginn sind die Arztpraxen aufgefordert, vor allem immobile Patientinnen und Patienten per Hausbesuch zu impfen. Dasselbe gilt für Personen mit Vorerkrankungen, die mit einem hohen Risiko im Fall einer Coronavirus-Infektion verbunden sind. Darüber hinaus kann aber die Priorisierung im Rahmen einer effizienten Impforganisation flexibel angewendet werden.

Wer wird geimpft und wie kommt man an einen Termin? Wie viele Impfstoffdoesen stehen den Praxen anfangs zur Verfügung? Die wichtigsten Fragen beantwortet das Bundesundheitsministerium in einem  FAQ zum Impfstart in den Hausarztpraxen.

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