Mehr als 200 Patienten aus EU-Ländern behandelt

Medizinische Hilfe Mehr als 200 Patienten aus EU-Ländern behandelt

Deutschland hilft Nachbarländern bei der Behandlung schwer erkrankter Covid-19-Patienten. Es gehe um "europäische Solidarität", sagte Bundesgesundheitsminister Spahn. 

Eine Krankenschwester inm Schutzausrüstung auf einer Intensivstation.

Deutsche Kliniken behandeln Patienten aus europäischen Ländern, deren Kapazitäten nicht ausreichen.

Foto: Getty Images

In deutschen Krankenhäusern sind in den vergangenen Wochen 229 Covid-19-Patienten aus dem europäischen Ausland behandelt worden - vor allem aus Frankreich, Italien und den Niederlanden. Diese Zahl gab das Auswärtige Amt bekannt.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn betonte: "Die Bereitschaft und die Kapazität, bei Bedarf weitere ausländische Patienten aufzunehmen, ist da. Die Behandlungskosten übernimmt Deutschland, das ist unser Verständnis von europäischer Solidarität." Wie das "Corona-Kabinett" am Montag beschlossen hat, sollen die Kosten aus Bundesmitteln beglichen werden.