EMA empfiehlt Zulassung für Novavax

Impfdosen mit Impfstoff zur Injektion mit einer Kanuele, im Hintegrund der Schriftzug "novavax".

Die EMA empfiehlt den neuen Impfstoff zur Zulassung.

Foto: picture alliance/SvenSimon

Nach Abschluss ihrer Untersuchungen empfiehlt die  Europäische Arzneimittelagentur (EMA) nun den Impfstoff „Nuvaxovid“ des Unternehmens Novavax zur EU-weiten Zulassung. Die Empfehlung bezieht sich auf alle Menschen ab 18 Jahren.

Damit steht die EU-weite Zulassung des neuen Impfstoffs bevor. Es fehlt noch die offizielle Zulassungsentscheidung der Europäischen Kommission, die jedoch zeitnah erwartet wird. 

Neuer proteinbasierter Impfstoff

Der Impfstoff Nuvaxovid ist im Gegensatz zu den bisher zugelassenen Impfstoffen gegen Covid-19 weder ein mRNA- noch ein Vektorimpfstoff: Er ist ein proteinbasierter Impfstoff und besteht aus virusähnlichen Partikeln, die das Spike-Protein von Sars-CoV-2 enthalten. „Die Zulassung eines weiteren Impfstoffs gegen Corona durch die Europäische Arzneimittelbehörde ist eine sehr gute Nachricht. Dadurch wird das Impfangebot in absehbarer Zeit sinnvoll ergänzt und die Impflust angeregt“, sagte Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger. Mehr dazu lesen Sie beim Bundesforschungsministerium.

Die Arbeiten von Novavax wurden maßgeblich mit Fördergeldern der internationalen Stiftung Coalition for Epidemic Preparedness Innovations (CEPI) finanziert. Deutschland ist Gründungsmitglied von CEPI. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung förderte das Corona-Impfstoff-Programm von CEPI bisher mit 350 Millionen Euro.