Weiteres Update mit vielen Verbesserungen

Version 2.20 der Corona-Warn-App Weiteres Update mit vielen Verbesserungen

Mit dem Update 2.20 der Corona-Warn-App kommen gleich mehrere Neuerungen, darunter die Möglichkeit zur Ausstellung aktualisierter Zertifikate für eine bestimmte Nutzergruppe, Veränderungen bei der Anzeige von Risikowarnungen sowie eine verbesserte Benutzeroberfläche. Die Corona-Warn-App gibt es jetzt auch in ukrainischer Sprache.

CWA

Die neueste Version der Corona-Warn-App stellt weitere Zertifikate aus und ist auch in ukrainischer Sprache verfügbar.

Foto: Bundesregierung/Tybussek

Bei einigen Nutzern der Corona-Warn-App erscheint in diesen Tagen der Hinweis „Zertifikat aktualisieren“ unter ihrem Zertifikat der Auffrischimpfung. Diese Zertifikate sind nicht abgelaufen. Die Corona-Warn-App reagiert damit nur auf geänderte Vorgaben der EU für Impfzertifikate von Auffrischimpfungen. Die App erkennt automatisch, ob Zertifikate vorliegen, die ausgetauscht werden sollen. Sie können dann freiwillig und kostenlos ein neues Impfzertifikat direkt über die App anfordern. Danach stellt das Robert-Koch-Institut das aktualisierte Zertifikat aus und übermittelt es wieder an die Corona-Warn-App. Das alte Zertifikat wird automatisch in den Papierkorb verschoben und dort nach 30 Tagen endgültig gelöscht.

Die Änderungen zu Auffrischungzertifikaten betreffen vor allem Bürgerinnen und Bürger, die den Impfstoff von Johnson & Johnson oder eine Impfung nach Genesung erhalten haben. Deren Zertifikate entsprechen oft nicht den aktuellen Vorgaben der EU.

Corona-Warn-App auf Ukrainisch verfügbar

Seit Anfang März 2022 steht die Corona-Warn-App in den ukrainischen App-/Play Store zur Verfügung und seit diesem Update gibt es sie auch komplett auf Ukrainisch.

Verkürzte Risikoanzeige von 14 auf 10 Tage

Die Corona-Warn-App zeigt mit dem Update die rote Warnung bei einer erhöhten Risikobegegnung nunmehr 10 statt 14 Tage lang an. Am elften Tag erscheint automatisch wieder eine grüne Anzeige. Damit orientiert sich die App an den aktuellen Quarantäne-Vorgaben des Robert-Koch-Instituts.

Anpassungen bei der Risikoanzeige und dem G-Status

Die Risikowarnung für Nutzer, die ihr positiven Testergebnis in der Corona-Warn-App geteilt haben, erfolgt von nun an automatisch. Zuvor musste sie den Test selbst erst manuell löschen.

Bei mehreren Begegnungen mit erhöhtem Risiko kurz nacheinander erfolgt ab Version 2.20 eine sofortige Benachrichtigung. Das geschieht sowohl via Push-Nachricht als auch mit einer Benachrichtigung in der App.

Neu ist auch die Information in der App, wenn sich ihr G-Status geändert hat. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn ein neues Zertifikat hinzugefügt wurde oder die Regeln sich geändert haben.

Genesenen-Zertifikate ohne Gültigkeitsdaten

Fortan sind auf den Genesenen-Zertifikaten keine Gültigkeitsdaten mehr zu sehen. Das heißt, es wird lediglich das Datum des ersten positiven Tests, das dem Zertifikat zu Grunde liegt, angezeigt. Hintergrund ist, dass die Gültigkeit der Zertifikate von lokalen Regeln abhängig ist.

Verbesserte Benutzeroberfläche

Bei der Benutzeroberfläche gibt es verschieden Verbesserungen. Die betreffen die Handhabung von Warnungen im Kontakttagebuch und die Anzeige der QR-Codes im Zertifikatsbereich.