Anträge ab sofort möglich

Novemberhilfe Anträge ab sofort möglich

Die Bundesregierung unterstützt Betriebe, Soloselbstständige, Vereine und andere Einrichtungen mit der außerordentlichen Wirtschaftshilfe, der sogenannten Novemberhilfe. Die Anträge können jetzt gestellt werden. Die Hilfe soll auch für den Zeitraum der temporären Schließungen im Dezember fortgeführt werden.

Corona: Außerordentliche Wirtschaftshilfe im November (Novemberhilfen) (Weitere Beschreibung unterhalb des Bildes ausklappbar als "ausführliche Beschreibung")

Unterstützung in der Corona-Pandemie: Die Bundesregierung hat die Novemberhilfe auf den Weg gebracht.

Barrierefreie Beschreibung anzeigen

Foto: Bundesregierung

Die außerordentliche Wirtschaftshilfe für den Monat November bietet eine zentrale Unterstützung für Unternehmen, Betriebe, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen, die von den aktuellen Corona-Einschränkungen besonders betroffen sind. Die Anträge können nun über die Plattform für Überbrückungshilfen gestellt werden.

Mit diesen  Maßnahmen unterstützt die Bundesregierung direkt und indirekt betroffene Unternehmen und Selbstständige:

  • Mit der Novemberhilfe werden Zuschüsse in Höhe von 75 Prozent ihres entsprechenden durchschnittlichen Umsatzes im November 2019, tageweise anteilig für die Dauer des Corona-bedingten Lockdowns gewährt. Das gilt bis zu einer Obergrenze von einer Million Euro, soweit der bestehende beihilferechtliche Spielraum des Unternehmens das zulässt.
  • Soloselbstständige können als Vergleichsumsatz alternativ zum monatlichen Umsatz im November 2019 den durchschnittlichen Monatsumsatz im Jahr 2019 zugrunde legen.
  • Bei Antragsberechtigten, die nach dem 31. Oktober 2019 ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen haben, kann als Vergleichsumsatz der durchschnittliche Monatsumsatz im Oktober 2020 oder der durchschnittliche Monatsumsatz seit Gründung gewählt werden.
  • Unternehmen stellen eine Antrag über prüfende Dritte (zum Beispiel Steuerberater). Soloselbständige können einen Direktantrag stellen.
  • Die Regelungen gelten unter anderem für Unternehmen, Selbstständige und Soloselbstständige - insbesondere auch in der Kultur- und Veranstaltungswirtschaft.
  • Damit das Geld schnell bei den Betroffenen ankommt, werden Abschlagszahlungen noch im November erfolgen.
  • Soloselbstständige erhalten eine Abschlagszahlung von bis zu 5.000 Euro; andere Unternehmen erhalten bis zu 10.000 Euro.

Die Bedingungen und das Auszahlungsverfahren hatten Bundesfinanzminister Olaf Scholz und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier vorgelegt. Die außerordentliche Wirtschaftshilfe soll auch für den Zeitraum der temporären Schließungen im Dezember fortgeführt werden.

Weitere Informationen zu den Wirtschaftshilfen finden Sie hier.

Direkt betroffene Unternehmen sind Betriebe, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen, die auf der Grundlage des Beschlusses des Bundes und der Länder vom 28. Oktober 2020 erlassenen Schließungsverordnungen der Länder den Geschäftsbetrieb einstellen mussten. Hotels zählen als direkt betroffene Unternehmen. Indirekt betroffene Unternehmen sind alle Unternehmen, die nachweislich und regelmäßig 80 Prozent ihrer Umsätze mit direkt von den Schließungsmaßnahmen betroffenen Unternehmen erzielen.

Schlagwörter