Deutscher Computerspielpreis

Hauptjury nominiert Sieger 2019

Innovativ, originell, einzigartig gestaltet oder lehrreich - so sehen die besten Computerspiele Deutschlands aus. Am 1. März hat die Hauptjury des Deutschen Computerspielpreises über die Nominierungen 2019 beraten.

Die Hauptjury für den Deutschen Computerspielpreis 2019 bei einer Abstimmung.

Die Jurymitglieder stimmen ab.

Foto: Bundesregierung/Koall

Am 9. April 2019 ist es soweit: Die Gewinner des diesjährigen Deutschen Computerspielpreises werden im Berliner Admiralspalast gekürt. Dem Entwickler des "Besten deutschen Spiels" winkt ein Preisgeld in Höhe von 100.000 Euro. In der Summe belaufen sich die Auszeichnungen auf 590.000 Euro.

Auszeichungen in 14 Kategorien

Bis zum 18. Januar 2019 konnten Spieleentwickler, Publisher und Newcomer ihre aktuellen Spiele und Konzepte einreichen. Jetzt heißt es abwarten und auf einen der Preise in den insgesamt 14 Kategorien hoffen. Darunter "Beste Inszenierung", "Bestes Gamedesign", das beste Jugendspiel und das beste Nachwuchs-Konzept.

Zweistufiges Bewertungsverfahren

Bereits am 8. Februar 2019 traf sich die Fachjury des Deutschen Computerspielpreises, um die jeweils drei besten Spiele und/oder Konzepte für die ersten 13 Kategorien auszuwählen. Die 20-köpfige Hauptjury hat nun über die Nominierungen entschieden. Zu den wohl bekanntesten Jurymitgliedern gehören Letsplayer wie Peter Smits (PietSmiet) und Videogamedarstellerin Melina Jürgens. Den Vorsitz führt wie im Vorjahr Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrats.

Über den Sieger der 14. Kategorie - den Publikumspreis - entscheiden die Spielerinnen und Spieler im Rahmen eines Online-Votings. Start der Abstimmung ist der 6. März 2019.

Würdigung besonderer Leistungen

Ausrichter des Deutschen Computerspielpreises sind die Bundesregierung - vertreten durch Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitalisierung und das Bundesverkehrsministerium - sowie der Verband der deutschen Games-Branche. Mit dem Preis würdigt die Bundesregierung die besonderen Leistungen der Industrie. Gleichzeitig soll auf das hohe Niveau deutscher Computer- und Videospiele aufmerksam gemacht und die heimische Gaming-Industrie angekurbelt werden.

Der deutsche Gaming-Markt boomt: Mehr als 500 Unternehmen entwickeln und vertreiben Computerspiele, fast 30.000 Beschäftigte zählt die Branche. Der Umsatz bei Computer- und Videospielen betrug 2017 rund 3,3 Milliarden Euro - damit ist Deutschland europäischer Spitzenreiter. Weltweit kommt der deutsche Gaming-Markt auf Platz 5. Das meistverkaufte PC- und Konsolenspiel war FIFA 18.

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