KI im Job - erleben, begreifen, gestalten

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Infomobil auf Tour KI im Job - erleben, begreifen, gestalten

Wie kann KI am Arbeitsplatz unterstützen? Das können Beschäftigte in den kommenden Monaten deutschlandweit ausprobieren. Bundesarbeitsminister Heil hat ein Info-Mobil auf Tour geschickt. „Ich möchte, dass KI ganz selbstverständlich in der betrieblichen Praxis eingesetzt wird“, so der Minister.

2 Min. Lesedauer

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil bedient bei der Eröffnung eines KI-Studios eine Biohrmaschine, die von KI unterstützt wird.

Künstliche Intelligenz kann bei der Montage helfen: Bundesarbeitsminister Heil bei der Eröffnung des KI-Studios.

Foto: picture alliance/dpa

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hat beim Fraunhofer-Institut in München ein erstes stationäres KI-Studio eröffnet und das Infomobil auf Deutschlandtour geschickt. „Es geht darum, die Potenziale von Künstlicher Intelligenz (KI) für Beschäftigte und Unternehmen voll auszuschöpfen. Das geht nur gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Unternehmen“, so Heil. Das Projekt KI-Studios richtet sich insbesondere an Menschen, die über keine oder nur geringe technische Vorkenntnisse verfügen.

Ausprobieren im Fokus

Beschäftigte sollen aktiv mitgestalten können, wenn Unternehmen KI in den Betriebsablauf integrieren wollen. In den KI-Werkstätten erleben sie, wie ihnen die Technologie am Arbeitsplatz nutzen kann. Die Arbeitssituationen sind so gestaltet, dass sie die Beschäftigten ansprechen – egal, wie viel sie schon über KI wissen. Anschauliche Exponate motivieren zum Ausprobieren und Testen. Zum Beispiel diese:

  • „Garantiert richtig geschraubt“ macht erlebbar, wie KI bei komplizierten Montageprozessen unterstützen kann: Der Monteur erhält Rückmeldung, ob eine Schraube korrekt eingedreht wurde und die Qualität der Verbindung stimmt.
  • In „Kompetent koordinieren“ erleben die Beschäftigten in der Produktion, wie KI-Prozesse überwacht und bei kurzfristigen Änderungen oder Ausfällen in Echtzeit Lösungen und Alternativen vorschlägt.
  • „Würde es Ihnen so gefallen?“ zeigt, wie mithilfe KI-gestützter Bildbearbeitung Kundenwünsche direkt visualisiert werden können. Das kann im Handwerk helfen, die Umsetzung im Vorfeld genauer abzustimmen.

Fit für KI im Job

Nur etwa zehn Prozent der kleinen und mittelständischen Unternehmen nutzen KI-Systeme aktiv im Arbeitsalltag. Dabei kann KI dazu beitragen, die globale Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu sichern, den Fachkräftemangel einzudämmen und Arbeitsbedingungen zu verbessern.

Das Bundesarbeitsministerium fördert das Projekt mit 4,1 Millionen Euro. Es soll insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen erreichen. Unternehmen, Verbände und Gewerkschaften sind eingeladen, sich an einem Ideenwettbewerb zu beteiligen und eigene KI-Studios und Praxisbeispiele beizusteuern: Das Ministerium stellt dafür insgesamt eine Million Euro bereit. Vorschläge können bis zum 16. Oktober 2023 eingereicht werden.

„KI-Studios – KI-Erlebniswerkstätten für die partizipative Gestaltung betrieblicher KI-Anwendungen“ ist ein Projekt des Fraunhofer-Instituts und des Instituts für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement der Universität Stuttgart. Bis 2024 sollen bei 250 Veranstaltungen Beschäftigte aus rund 2.300 Betrieben aller Branchen erreicht werden. Interessierte Betriebe können sich ab sofort beim Fraunhofer-Institut anmelden .

Weitere Informationen rund um Arbeits- und Sozialpolitik finden Sie auf unserer Themenseite Arbeit und Soziales und zur Digitalisierung auf der Themenseite Digitaler Aufbruch .