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75 Jahre WHO Gesundheit für alle

Am 7. April 1948 wurde die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf gegründet. Nicht nur in der Corona-Pandemie zeigte sich ihre wichtige Rolle. Ein Blick auf die Geschichte der WHO.

2 Min. Lesedauer

Eine Flagge der WHO vor sonnigem Himmel.

Die WHO feiert ihr 75-jähriges Bestehen. Die Organisation steht an der Spitze der weltweiten Bemühungen um eine bessere Gesundheit.

Foto: mauritius images / Aleks Taurus / Alamy

Am 7. April feiert die WHO unter dem Motto „Health for all“ den Weltgesundheitstag – und ihr 75-jähriges Bestehen. Die Sonderorganisation der Vereinten Nationen für öffentliche Gesundheit wurde 1948 gegründet, um die allgemeine Gesundheit aller Menschen weltweit zu fördern. Gesundheit, gemäß ihrer Verfassung , ist ein „Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens“.

194 Staaten sind Mitglied in der Weltgesundheitsorganisation. Ihre Vertreterinnen und Vertreter nehmen einmal im Jahr an der Weltgesundheitsversammlung in Genf teil. In einer zunehmend vernetzten Welt spielt die WHO eine große Rolle für die globale Gesundheitspolitik. Lesen Sie hier mehr über die WHO.

Die Erfolge der WHO

In den vergangenen 75 Jahren hat die WHO viel erreicht. Ihr größter Erfolg ist die Ausrottung der Pocken. 1967 startete sie ein internationales Impfprogramm. 13 Jahre später konnte offiziell die Ausrottung der Krankheit verkündet werden. Dies war das erste Mal, dass die Menschheit einen Krankheitserreger durch Impfungen besiegt hat.

Auch im Kampf gegen Kinderlähmung (Polio) ist die WHO erfolgreich. 1988 startete sie die globale Kampagne Global Polio Eradication Initiative, um auch diese Krankheit auszurotten. In Europa ist dies bereits gelungen: Die Zahl der Infektionen ist weltweit um 99 Prozent gesunken, im Jahr 2021 wurden nur noch sechs Fälle gemeldet.

2005 erließ die WHO die überarbeiteten Internationalen Gesundheitsvorschriften. Diese sollten die internationale Ausbreitung von Infektionskrankheiten verhindern. Die Mitgliedsstaaten sind unter anderem dazu verpflichtet, Ereignisse, die die öffentliche Gesundheit betreffen, zu melden. Angewendet wurden die Internationalen Gesundheitsvorschriften beispielsweise beim Ausbruch der Corona-Pandemie.

Die WHO in der Corona-Pandemie

Nachdem sich das Coronavirus immer weiter ausbreitete, erklärte die WHO eine gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite. Am 11. März 2020 stufte die WHO den Ausbruch als Pandemie ein.

Die WHO ist außerdem Gründungsmitglied der Initiative Access to Covid-19 Tools Accelerator. Als solches wirkte sie daran mit, die Entwicklung von Corona-Tests und -Impfstoffen zu beschleunigen sowie einen gleichberechtigten Zugang zu diesen zu ermöglichen. Die globale Zusammenarbeit in diesem Bereich war bahnbrechend.    

Am 7. April möchte die WHO mit dem Weltgesundheitstag auf Gesundheitsthemen von globaler Relevanz aufmerksam machen. Seit 1954 gibt es diesen Tag auch in Deutschland.