Bundesregierung fördert klimafreundlichen Neubau

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Förderung geht 2024 weiter Bundesregierung fördert klimafreundlichen Neubau

Die Bundesregierung fördert den Bau klimafreundlicher Gebäude und Wohneigentum für Familien mit günstigeren Krediten. Mit insgesamt 1,98 Milliarden Euro wurden rund 46.000 Wohnungen gefördert. Auch 2024 geht die klimafreundliche Neubauförderung (KFN) weiter.

2 Min. Lesedauer

Foto zeigt ein Passivhaus.

Die Neubauförderung hilft dabei, den CO2-Ausstoß im Gebäudebereich zu verringern und die deutschen Klimaziele zu erreichen. 

Foto: imago images/Westend61

Für den Bau besonders klimafreundlicher Gebäude und Wohneigentum für Familien sind nun Neuanträge bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) wieder möglich. Da die Mittel für 2023 ausgeschöpft waren, konnten seit dem 14.12.2023 vorübergehend keine neuen Anträge für die Förderung von klimafreundlichem Neubau (KFN) mehr gestellt werden. 

Die Förderung für Wohneigentum (WEF) kann weiter beantragt werden.
Weitere Informationen finden Sie hier .

Bisher 46.000 Neubauwohnungen gefördert

Bis zum 13. Dezember 2023 wurden bereits über 18.000 Förderzusagen erteilt und damit rund 46.000 klimafreundliche Wohneinheiten gefördert. Weil beide Programme gut angenommen wurden, stockte die Regierung die Förderung Ende Mai 2023 um 888 Millionen Euro auf fast 2 Milliarden Euro auf .

Mit dem Geld  hat sie den klimafreundlichen Neubau sowie die neue Wohnungseigentumsförderung für Familien unterstützt, die ab dem 1. Juni 2023 gestartet ist.

Darum geht es: Klimaziele einhalten

Standard für die Neubauförderung ist das Effizienzhaus 40. Die Förderung hilft dabei, den CO2-Ausstoß im Gebäudebereich zu verringern und die deutschen Klimaziele zu erreichen. Die neuen Vorgaben fördern umweltschonendes Bauen und bessere Nachhaltigkeitsstandards.

Ziel ist es, die Treibhausgasemissionen eines Gebäudes vom Bau über den Betrieb bis zum Rückbau zu vermindern. Insbesondere soll der Energiebedarf von Gebäuden sinken, indem auch mehr Erneuerbare Energien zum Einsatz kommen. Die Menge an ausgestoßenen Treibhausgasen muss für den gesamten Gebäudebereich bis 2030 auf 67 Millionen Tonnen sinken, um die nationalen und europäischen Klimaziele zu erreichen. Dazu tragen die Fördervoraussetzungen bei. 

Die geförderten Gebäude stoßen etwa 750.000 Tonnen weniger CO2 aus als Neubauten mit dem gesetzlichen Mindeststandard für Energieeffizienz.

Was wird gefördert?

Eine Förderung gibt es für den Neubau oder Ersterwerb eines neuen Gebäudes, wenn es den Effizienzhausstandard 40 erfüllt. Eine noch höhere Förderung erhalten diese Neubauten, wenn sie auch mit dem Qualitätssiegel „Nachhaltiges Bauen Plus“ oder „Nachhaltiges Gebäude Premium“ ausgezeichnet sind. 

Förderfähig sind sowohl die Kosten für das Bauwerk als auch für die notwendigen technischen Anlagen, die Fachplanung und Baubegleitung sowie die Dienstleistungen zugunsten einer Nachhaltigkeitszertifizierung. Dazu zählt etwa die Einbindung von Energieeffizienz-Fachleuten. 

Wer wird gefördert?

Sowohl Bauherren und Bauherrinnen sowie alle Ersterwerbenden können die Förderung beantragen. Das umfasst etwa natürliche Personen, Wohnungseigentumsgemeinschaften, Genossenschaften, Unternehmer, Freiberufler, gemeinnützige Organisationen und Kommunen. Ausgenommen sind grundsätzlich Bund, Länder sowie deren Einrichtungen und politische Parteien. Kommunen und Landkreise erhalten Investitionszuschüsse beispielsweise für den Bau von Wohnungen, Kindertagesstätten oder Schulen. 

Wie wird gefördert?

Die Förderungen werden von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) vergeben. Grundsätzlich fördert sie die Bauvorhaben durch einen im Vergleich zum Finanzmarkt günstigen Kredit. Lediglich den Kommunen können auch Zuschüsse gewährt werden. Privatpersonen, Genossenschaften, Unternehmen und Investoren können diese Kredite über ihre Finanzierungspartner vor Ort beantragen.