Deutscher Verlagspreis 2020

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Am 25. Mai 2020 wird Kulturstaatsministerin Grütters in München zum zweiten Mal den Deutschen Verlagspreis verleihen. Verlage aller Sparten können sich ab sofort bewerben. In diesem Jahr erwarten die Gewinner deutlich erhöhte Preisgelder von jeweils mindestens 20.000 Euro.

Der Deutsche Verlagspreis wird in diesem Jahr zum zweiten Mal verliehen.

Foto: Deutscher Verlagspreis

Nach dem Erfolg der ersten Preisverleihung im Oktober 2019 hat Kulturstaatsministerin Monika Grütters nun die Berwerbungsrunde für die zweite Verleihung des Deutschen Verlagspreises eröffnet.

Für die Auszeichnungen in den drei Preiskategorien stehen Prämien in Höhe von 1,38 Millionen Euro zur Verfügung - ein Plus von 300.000 Euro gegenüber dem Vorjahr. Veränderungen gibt es auch bei den Teilnahmebedingungen: Sie wurden gezielt so überarbeitet, dass sich noch mehr Verlage für den Preis bewerben können.

Bund erhöht Mittel für Verlagsförderung

Kulturstaatsministerin Grütters sieht in dem Deutschen Verlagspreis eine wichtige Säule der Verlagsförderung in Deutschland. Denn es seien gerade die kleinen und unabhängigen Verlage, die für die Vielfalt der deutschen Buchlandschaft sorgen, erklärte Grütters. Oftmals verbunden mit hohen unternehmerischen Risiken, stöbern sie regelmäßig literarische Schätze auf, um sie dann jenseits der gängigen Bestsellerlisten zu veröffentlichen.

"Mit dem Deutschen Verlagspreis würdigt der Bund das große Engagement der kleinen und unabhängigen Verlage für die einzigartige Vielfalt unserer Buchlandschaft", so die Staatsministerin für Kultur und Medien. "Das verdient unsere Aufmerksamkeit und unsere Unterstützung. Deshalb haben wir den Etat für die Verlagsförderung mit Hilfe des Deutschen Bundestages von 1,5 auf zwei Millionen Euro kräftig erhöht."

Unabhängige Jury wählt Sieger aus

Die Sieger der drei Preiskategorien wählt wie im vergangenen Jahr eine unabhängige Jury aus. Weil sich durch die Vorverlegung der Preisverleihung in die erste Hälfte des Jahres bei einigen Jurymitgliedern Terminschwierigkeiten ergeben hatten, tritt sie nun in teilweise neuer Besetzung zusammen. Den Vorsitz der Jury übernimmt Literaturkritikerin Insa Wilke.

Weitere Jurymitglieder sind:

Patricia Klobusiczky (stellvertretende Vorsitzende), Literaturübersetzerin
Hans-Heinrich Ruta, freier Hersteller und emeritierter Professor für Typografie, Gestaltung und Verlagsherstellung an der Hochschule der Medien Stuttgart
Hannes Hintermeier, Redakteur Feuilleton bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Lars Birken-Bertsch, Verantwortlicher für Business Development bei der Frankfurter Buchmesse
Florian Valerius, Buchhändler und Bookstagrammer
Professor Rainer Moritz, Leiter des Literaturhauses Hamburg

Partner des Deutschen Verlagspreises sind die Kurt-Wolff-Stiftung und der Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.