Hilfen auch für kurz befristet Beschäftigte

Darstellende Künste Hilfen auch für kurz befristet Beschäftigte

Soloselbständige können ab sofort Anträge für eine einmalige Betriebskostenpauschale im Rahmen der Überbrückungshilfe III stellen. Auf Initiative von Kulturstaatsministerin Grütters unterstützt die Bundesregierung neben Unternehmen auch viele kurz befristet Beschäftigte im Bereich der darstellenden Künste, die stark von der Corona Krise betroffen sind.

Leere Bühne im Theater.

Die Pandemie legt den Betrieb auf den Bühnen seit März 2020 lahm.

Foto: picture alliance / David Ryle

Ein Teil der Soloselbständigen konnte Hilfsmaßnahmen bisher nicht in Anspruch nehmen. Grund ist, dass sie nicht im Haupterwerb selbständig, sondern projektbezogen engagiert sind. Wegen zu kurzer Beschäftigungszeiten haben sie auch keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld und Kurzarbeitergeld. Betroffen sind viele nicht fest angestellte Schauspielerinnen und Schauspieler sowie andere kurz befristet Beschäftigte in den darstellenden Künsten.

Anträge können ab sofort gestellt werden!
Weitere Informationen und die FAQ finden Sie unter www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.
Direkt zur Antragstellung geht es  hier.

Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat mit Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und dem Bundesminister für Finanzen Olaf Scholz vereinbart, für den Kulturbereich ein zusätzliches Modul im Rahmen der Überbrückungshilfe III zu schaffen. Damit können künftig auch kurz befristet Beschäftigte im Bereich der darstellenden Künste Hilfen von bis zu 7.500 € für den Zeitraum Januar bis Juni 2021 beantragen.

Angebot für mit am stärksten Betroffene

"Ich bin meinen Kabinettskollegen dankbar dafür, dass sie auf mein intensives Werben hin die sehr spezifischen Lebensumstände und Beschäftigungsverhältnisse der Kreativen anerkennen und die Hilfsangebote der Bundesregierung darauf abstimmen", erklärte Monika Grütters zu der Entscheidung. „Im Zusammenspiel mit dem Programm NEUSTART KULTUR aus dem Kulturetat können wir so dafür sorgen, dass die kulturelle Infrastruktur und die Vielfalt in Deutschland geschützt werden,“ betonte Grütters zum Antragsstart.

Durch die pandemiebedingten Beschränkungen ist der Bühnenbetrieb seit März 2020 völlig zum Erliegen gekommen ist. Auch die Filmproduktion ist wegen der Corona-Krise stark zurückgegangen. Pandemiebedingt sind unter anderen viele darstellende Künstlerinnen und Künstler deshalb schon seit fast 11 Monaten weitgehend ohne Beschäftigungsmöglichkeiten.