Zusammenhalt in Vielfalt: Jüdischer Alltag in Deutschland

Fotowettbewerb Zusammenhalt in Vielfalt: Jüdischer Alltag in Deutschland

Jüdisches Leben gehört zu Deutschland. Ein Fotowettbewerb nimmt die Vielfalt jüdischer Alltagskultur hierzulande in den Blick. Kulturstaatsministerin Grütters hat ihn gemeinsam mit dem Antisemitismus-Beauftragten der Bundesregierung, dem Zentralrat der Juden in Deutschland und der Initiative Kulturelle Integration ausgelobt. Bewerbungsschluss war am 20. Dezember.

Key Visual des Fotowettbewerbs zum "Zusammenhalt in Vielfalt: Jüdischer Alltag in Deutschland"

Einladung zum Fotowettbewerb "Zusammenhalt in Vielfalt: Jüdischer Alltag in Deutschland"

Foto: Initiative Kulturelle Integration

Der Fotowettbewerb "Zusammenhalt in Vielfalt: Jüdischer Alltag in Deutschland" lädt dazu ein, den oft kaum wahrgenommenen Alltag jüdischer Bürgerinnen und Bürger kennenzulernen. Er richtet sich gezielt an ein breites Publikum. Es gehe darum, unser Bewusstsein dafür zu schärfen, dass "jüdisches Leben nichts Exotisches, sondern selbstverständlicher Teil unseres Zusammenlebens ist", so Monika Grütters.

Der bundesweite Wettbewerb möchte "ein Zeichen für Solidarität und Verbundenheit setzen – ein Zeichen dafür, dass der Reichtum jüdischen Lebens in Deutschland Teil unserer gemeinsamen Identität und Geschichte ist", erklärte die Staatsministerin.

Die Teilnahme am Fotowettbewerb "Zusammenhalt in Vielfalt: Jüdischer Alltag" in Deutschland war bis zum 20. Dezember 2020 möglich. Maximal konnten drei Fotos eingereicht werden. Insgesamt stehen Preisgelder in Höhe von 12.500 Euro zur Verfügung, der erste Preis ist mit 5.000 Euro dotiert.
Unter den eingereichten Fotos wird eine Jury zehn Bilder auswählen. Der Jury gehören an: Iris Berben, Stephan Erfurt, Dalia Grinfeld, Monika Grütters, Felix Klein, Shelly Kupferberg, Patricia Schlesinger, Josef Schuster und Olaf Zimmermann. Geplant ist, die zehn Gewinner-Fotos anschließend in einer Wanderausstellung an vielen öffentlichen Orten in Deutschland zu präsentieren. Weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie hier

Aktionstag am 9. Oktober

Der Fotowettbewerb wurde aus Anlass des neu ins Leben gerufenen Aktionstages am 9. Oktober 2020 ausgelobt. Er erinnert an den Anschlag auf die Synagoge in Halle, der sich genau ein Jahr zuvor, am höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur ereignet hatte. Dabei wurden zwei Menschen getötet.

Geplant ist, dass der Aktionstag künftig jedes Jahr am 9. Oktober stattfindet. Er soll jüdische und nicht-jüdische Menschen zusammenbringen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken.

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