Staatsministerin für Kultur und Medien

Bayreuther Festspiele

Auftakt mit Wagners "Tannhäuser"

Auch in diesem Jahr erwarten die Bayreuther Festpiele Musikbegeisterte aus aller Welt auf dem Grünen Hügel: In 32 Aufführungen präsentieren sie dort fünf der großen Musikdramen Richard Wagners.

Blick auf das Festspielhaus in Bayreuth

Das Festspielhaus in Bayreuth ließ Richard Wagner für seine Musikdramen errichten.

Foto: CHRISTOF STACHE/AFP/Getty Images

Die Festspiele starten mit Wagners romantischer Oper "Tannhäuser" in einer Neuinszenierung des deutschen Regisseurs Tobias Kratzer. Die musikalische Leitung hat Waleri Gergijew. Zur Premiere werden unter anderen Bundeskanzlerin Angela Merkel und Kulturstaatsministerin Monika Grütters erwartet. Auf dem Spielplan der diesjährigen Festspiele stehen außerdem die Musikdramen "Die Meistersinger von Nürnberg", "Tristan und Isolde", "Parsifal" und "Lohengrin".

Die Bayreuther Festspiele werden seit 1953 vom Bund gefördert, in diesem Jahr mit rund 2,9 Millionen Euro aus dem Haushalt der Staatsministerin für Kultur und Medien. Auch die Sanierung des Festspielhauses wird vom Bund unterstützt.

Die Bayreuther Festspiele bieten die Gelegenheit die Werke Richard Wagners in einem Operhaus zu erleben, das der Komponist selbst für seine Musikdramen errichten ließ. Nicht umsonst gehören die Festspiele für viele Musikbegeisterte zu den Höhepunkten der Saison.

Kulturstaatsministerin Grütters unterstrich vorab die internationale Bedeutung des Festivals. "Am authentischen Ort auch jenseits der großen Metropolen lädt es nicht nur zu herausragenden Musiktheatererlebnissen ein, sondern auch zur Auseinandersetzung mit dem außerordentlichen Schaffen dieses Komponisten, dessen Werk und Wirkungsgeschichte eng mit der deutschen Geschichte und auch mit deren Abgründen verbunden sind", so Grütters.


Schlagwörter