Vier Millionen Euro für Kulturförderung in Ostdeutschland - Grütters: „Attraktivität und Anziehungskraft der Regionen stärken“

Die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, stellt aus dem Förderprogramm „Investitionen für nationale Kultureinrichtungen in Ostdeutschland“ vier Millionen Euro für bedeutende Kulturvorhaben in den fünf ostdeutschen Bundesländern zur Verfügung.

  • Pressemitteilung 65
  • Presse- und Informationsamt der Bundesregierung (BPA)

Monika Grütters: „Mit dem Programm ‚InvestOst‘ erhalten und modernisieren wir eine Vielzahl hervorragender und national bedeutsamer Kultureinrichtungen im Osten Deutschlands. Damit wollen wir ein möglichst breites Publikum für unser vielfältiges und reiches Kulturerbe begeistern. Mit regelmäßigen Investitionen stärken wir gemeinsam mit den Ländern die kulturelle Attraktivität und touristische Anziehungskraft der einzelnen Regionen. Davon profitieren in diesem Jahr beispielsweise so bedeutsame Kultureinrichtungen wie Schloss Branitz bei Cottbus, das Historisch-Technische Museum in Peenemünde, das Deutsche Hygiene-Museum in Dresden, die Kulturstiftung Dessau-Wörlitz oder die Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek in Weimar“.

Die Kulturstaatsministerin freut sich, dass der Bund den Erhalt von Kultureinrichtungen mit bundesweiter Ausstrahlung zukünftig ausweiten wird: „Wir sind zurecht stolz auf unsere reiche Kulturlandschaft. Gerade deshalb ist es ein großer kulturpolitischer Erfolg, dass wir diese Förderung mit Unterstützung meiner Kolleginnen und Kollegen aus dem Deutschen Bundestag ab 2020 auf ganz Deutschland ausdehnen werden. Aus der zunächst auf Ostdeutschland zugeschnittenen Investitionshilfe wird dadurch ein Gewinn für alle."

Bundesmittel sind dieses Mal für ca. 30 Projekte in ganz Ostdeutschland vorgesehen. Finanziert werden davon u.a.:

  • Schloss Cecilienhof in Potsdam - Vorbereitung der Ausstellung „75 Jahre Potsdamer Konferenz“
  • Bauhaus Denkmal Bundesschule Bernau - mediale Ausstellungstechnik für ein Besucherzentrum der UNESCO-Welterbestätte
  • Historisch-Technisches Museum Peenemünde - Sanierung des Besucherzentrums
  • Deutsches Hygiene-Museum Dresden - Neugestaltung einzelner Bereiche der Dauerausstellung
  • Schloss Mosigkau in Dessau - Sanierung der Galerie
  • Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek - Realisierung der Ausstellung „Cranach und die Memoria der Reformation“

Mit dem Förderprogramm „Investitionen für nationale Kultureinrichtungen in Ostdeutschland“ unterstützt die Beauftragte für Kultur und Medien seit 2004 die dortige Kulturarbeit. Seitdem hat der Bund insgesamt bereits rund 87 Millionen Euro für herausragende Kultureinrichtungen und -projekte bereitgestellt. Die Bundesmittel werden in mindestens gleicher Höhe durch Länder, Kommunen und Dritte kofinanziert.