Kulturstaatsministerin besucht Hannah Arendt-Ausstellung im Deutschen Historischen Museum - Grütters: „Es ist eine gute Nachricht, dass Museen und Ausstellungen wieder öffnen“

Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat heute die am 11. Mai eröffnete Hannah Arendt-Ausstellung im Pei-Bau des Deutschen Historischen Museums besucht. Grütters informierte sich bei Museumsdirektor Raphael Gross und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern über die Maßnahmen, die für einen pandemie-gerechten Wiederbeginn des Museums- und Ausstellungbetriebs ergriffen wurden.

Monika Grütters dazu: „Es ist eine gute Nachricht für die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland, dass Museen und Ausstellungen jetzt unter Einhaltung der notwendigen Hygiene-Vorschriften wieder öffnen. Dem Deutschen Historischen Museum danke ich für den Mut, so ein Ereignis wie die großartige Hannah Arendt-Ausstellung als Neustart nach dem Corona-Lockdown anzubieten. Nach meinem Eindruck wird im DHM sehr verantwortungsvoll und umsichtig auf die Herausforderungen durch die Corona-Pandemie reagiert. So können und müssen wir es wagen.
Hannah Arendt war zeitlebens eine streitbare Frau und Intellektuelle, die auch Kontroversen aushielt. Eine Krise wie die derzeitige zwingt auch uns, Denkmuster in Frage zu stellen. Auch deshalb ist eine Ausstellung wie diejenige des DHM über Hannah Arendt gerade jetzt wegweisend.“

Grütters verwies auch auf das kürzlich gestartete 10-Millionen-Euro-Sofortprogramm für Corona-bedingte Investitionen in Kultureinrichtungen NEUSTART, mit dem unter anderem notwendige Umbaumaßnahmen finanziert werden können. „Dieses Programm wird sehr gut angenommen, es liegen bereits rund 500 Anträge dafür vor. Das zeigt, wie intensiv und sorgfältig sich Museen und andere Kultureinrichtungen darauf vorbereiten, ihre Tore wieder zu öffnen.“