Der Bund stellt ab 2020 bis zu 41 Mio. Euro für den Bau eines nationalen Instituts für Fotografie zur Verfügung. Das hat der Deutsche Bundestag in der Bereinigungssitzung zum Bundeshaushalt 2020 beschlossen.
    
Kulturstaatsministerin Monika Grütters sagte: „Ich danke den Abgeordneten des Deutschen Bundestags, dass sie meinem Vorschlag zur Errichtung eines nationalen Instituts und Archivs für Fotografie gefolgt sind. Das ist ein entscheidender Schritt, um unser großes fotografisches Kulturerbe auf Dauer zu bewahren, aufzuarbeiten und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.“

Die Präferenz des Deutschen Bundestags für den Standort Düsseldorf – vorbehaltlich einer entsprechenden Kofinanzierung – sei eine Referenz an die große fotografische Tradition dieser Stadt und dieser Region, erklärte Grütters. „Da sich der Bau des Instituts nun konkretisiert, muss im Vorfeld der Planungen die inhaltliche Konzeption auf eine solide Basis gestellt werden. Die Arbeit der Experten-Kommission, die ich im Juli eingesetzt habe, ist daher heute wichtiger denn je.“

Das Expertenteam unter der Leitung des Foto-Kurators Prof. Thomas Weski wird im Frühjahr 2020 seine Empfehlungen vorlegen. Die vom Bund bereitgestellten Mittel bedürfen der Kofinanzierung durch das Land Nordrhein-Westfalen.

Schlagwörter