10 Milliarden Euro zusätzlich für Start-Ups

Beteiligungsfonds für Zukunftstechnologien 10 Milliarden Euro zusätzlich für Start-Ups

Mit der Verabschiedung des Bundeshaushalts 2021 durch den Deutschen Bundestag fiel auch der Startschuss für den Beteiligungsfonds für Zukunftstechnologien. Dieser Zukunftsfonds wird insbesondere Finanzmittel in die kapitalintensive Skalierungsphase von Start-Ups investieren, damit mehr junge, innovative Unternehmen aus Deutschland heraus in die Weltspitze aufsteigen können.

Start-up Berlin

Team eines Start-ups in Berlin

Foto: Getty Images/HinterhausProductions

Mit Annahme des Bundeshaushaltes für das Jahr 2021 durch den Bundestag wurden auch die Mittel für einen Beteiligungsfonds für Zukunftstechnologien in Start-Ups freigegeben. Start-Ups sind Motor des strukturellen Wandels. Sie setzen neue, innovative Ideen in die Praxis um, schaffen Arbeitsplätze und sichern die Grundlage für künftiges Wachstum und Wohlstand, weshalb sie enorm wichtig sind für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland.

10 Milliarden für 10 Jahre

Mit den Beschlüssen vom 10. November 2019 und 25. August 2020 hatten die Koalitionspartner der Bundesregierung daher entschieden, zehn Milliarden Euro für einen Zukunftsfonds bei der KfW-Kreditanstalt für Wiederaufbau bereitzustellen. Mit der Verabschiedung des Haushaltsgesetzes 2021 stehen diese Mittel nun für einen zehnjährigen Investitionszeitraum zur Verfügung. Gemeinsam mit weiteren privaten und öffentlichen Partnern wird der Zukunftsfonds mindestens 30 Milliarden Euro mobilisieren. Der Zukunftsfonds ergänzt die Fördermittel, die das Wirtschaftsministerium und die Bundesregierung bereits heute in Start-Ups investieren.

Start im Frühjahr 2021

Das Konzept zum Zukunftsfonds sieht eine Kombination aus quantitativem Ausbau und qualitativer Erweiterung bestehender Finanzierungsangebote sowie Entwicklung neuer Instrumente vor. Damit sollen alle Entwicklungsphasen der Unternehmen mit einem Schwerpunkt auf dem Ausbau der Wachstumsfinanzierung angesprochen werden. Das Konzept besteht aus zehn Modulen, die ineinandergreifen und sich im Sinne eines Baukastens ergänzen. Die ersten Module des Zukunftsfonds werden im Frühjahr 2021 ihre Investitionstätigkeit aufnehmen können.

Um den Start-Ups in der aktuellen Corona Krise zu helfen, hat die Bundesregierung im Frühjahr ein zwei Milliarden Euro Start-Ups Programm aufgelegt, dessen Laufzeit kürzlich bis zum 30. Juni 2021 verlängert wurde.