Wichtiger Impuls für neues Wachstum

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Zukunftsfinanzierungsgesetz Wichtiger Impuls für neues Wachstum

Deutschland soll auch in Zukunft gut aufgestellt und wettbewerbsfähig sein. Dazu will die Bundesregierung mehr privates Kapital für Zukunftsinvestitionen in Klimaschutz und Digitalisierung mobilisieren. Gleichzeitig soll der Finanzplatz Deutschland attraktiver und wettbewerbsfähiger werden. Bundestag und Bundesrat haben dem Gesetzentwurf zugestimmt.

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Symbolfoto Startups

Deutsche Start-Ups sollen es im internationalen Wettbewerb um Talente leichter haben.

Foto: Getty Images/iStockphoto

Das Bundeskabinett hat den „Gesetzentwurf zur Finanzierung zukunftssichernder Investitionen“ beschlossen. Mit dem Zukunftsfinanzierungsgesetz wird es für Start-Ups und Wachstumsunternehmen künftig leichter, privates Kapital für Investitionen zu mobilisieren und innovative Entwicklungen voranzutreiben. Start-Ups und Wachstumsunternehmen können einfacher an die Börse gehen und haben besseren Zugang zu Eigenkapital.

So wird beispielsweise die E-Aktie eingeführt sowie die Kommunikation mit den Aufsichtsbehörden vereinfacht. Zudem sollen offene Immobilienfonds und Infrastrukturfonds künftig auch Grundstücke mit ausschließlich Anlagen für Erneuerbare Energien erwerben und diese Anlagen betreiben können.

Mehr Transparenz

Außerdem wird der Finanzmarkt transparenter, indem unter anderem eine Vergleichswebsite für Kontoentgelte bei der BaFin eingerichtet wird, die der europäischen Zahlungskontenrichtlinie entspricht. Die Verschwiegenheitspflichten in den Finanzaufsichtsgesetzen werden angepasst. So wird die Zusammenarbeit zwischen Finanzaufsicht und Steuerbehörden verbessert.

Mitarbeiterkapitalbeteiligungen werden gefördert, indem der steuerfreie Höchstbetrag von derzeit 1.440 Euro auf 2.000 Euro jährlich angehoben wird. Außerdem werden die steuerrechtlichen Regelungen so verändert, dass diese Form des Beteiligungserwerbs attraktiver wird. Deutsche Start-Ups sollen es dadurch im internationalen Wettbewerb um Talente leichter haben.

Das Gesetz soll noch dieses Jahr in Kraft treten, Bundestag und Bundesrat müssen zustimmen.