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Flugzeugabsturz in der Ostukraine

Merkel fordert unabhängige Untersuchung

Der Absturz einer Passagiermaschine war auch Thema der Sommerpressekonferenz der Bundeskanzlerin. Merkel zeigte sich bestürzt über den Flugzeugabsturz im Osten der Ukraine.

Die Gedanken seien bei den Angehörigen der Opfer, unter denen sich auch vier Deutsche befänden. Auch ihrem niederländischen Amtskollegen Mark Rutte habe sie das Beileid der Bundesregierung und der Menschen in Deutschland ausgesprochen. Viele der Absturzopfer sind niederländische Staatsangehörige.

Verantwortliche zur Rechenschaft ziehen

Die Kanzlerin forderte, schnellstmöglich unabhängige Untersuchungen einzuleiten. Dafür sei ein Waffenstillstand notwendig. "Es ist dann natürlich wichtig, dass auch Verantwortliche zur Rechenschaft gezogen werden." Es gebe sehr viele Indizien für einen Abschuss des Passagiermaschine, so Merkel.

Die Ereignisse hätten noch einmal gezeigt, es gehe um eine politische Lösung und "die Verantwortung Russlands für das, was in der Ukraine derzeit passiert." Die Kanzlerin forderte: Russland und der russische Präsident müssen ihren Beitrag dazu leisten, dass es zu politischen Lösungen kommt. Es müssten Wege zu einem dauerhaften beiderseitigen Waffenstillstand gefunden werden.

Dies sei ein schwerer Weg, das hätten die vergangenen Wochen gezeigt, aber es gebe keine Alternative zu diplomatischen und politischen Lösungen, ist Merkel überzeugt.

Bereits am Vorabend der Pressekonferenz hatten Bundeskanzlerin Merkel und Außenminister Steinmeier den Angehörigen der Opfer ihr Mitgefühl ausgedrückt.