Kulturstaatsministerin Grütters bei der Eröffnung der ART COLOGNE: Deutschland braucht florierenden Kunstmarkt

Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat sich am (heutigen) Mittwoch auf der Kölner Kunstmesse ART COLOGNE über aktuelle Entwicklungen der modernen und zeitgenössischen Kunst informiert.

  • Pressemitteilung 119
  • Presse- und Informationsamt der Bundesregierung (BPA)

Monika Grütters betonte: „Deutschland braucht einen florierenden Kunstmarkt und eine lebendige, vielfältige Galerienlandschaft. Galeristen und Kunsthändler leisten dazu mit der Förderung und Etablierung junger Künstler einen großartigen Beitrag und sorgen dafür, dass Kunst bei den Menschen ‚ankommt‘.
Doch wer erfolgreich Kunst fördern will, muss auch für gute Rahmenbedingungen für den Kunsthandel sorgen. Als Ausgleich für den durch EU-Vorgaben notwendig gewordenen teilweisen Wegfall des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes hatte der Bundesgesetzgeber bereits letztes Jahr mit der sog. pauschalierten Margenbesteuerung eine Kompensationsregelung beschlossen, die die Folgen für den Kunsthandel möglichst kostenneutral halten sollte. Es ist nun an den Länderfinanzministern, eine kulturverträgliche praktische Anwendung dieser Neuregelung sicherzustellen. Dafür ist es höchste Zeit. Ich appelliere daher an die Finanzminister, umgehend Rechtsklarheit in dieser Sache herzustellen.“

Monika Grütters traf sich am Rande der ART COLOGNE auch mit den Mitgliedern der Ankaufskommission der Sammlung zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland. Sie betonte: „Ich möchte Ihnen für Ihr großartiges ehrenamtliches Engagement und Ihre Expertise bei der Kaufempfehlung repräsentativer Kunstwerke meinen Dank aussprechen. Die Bundeskunstsammlung umfasst mittlerweile über 1.500 bemerkenswerte Werke namhafter Künstler, die zum Teil auch Museen und Ausstellungen weltweit als Leihgaben bereichern.“

Die ART COLOGNE (vom 10. bis 13. April) ist Deutschlands bedeutendste Kunstmesse für die bildenden Künste des 20. und 21. Jahrhunderts und findet dieses Jahr zum 48. Mal statt. Rund 200 internationale Galerien präsentieren ihre Kunstwerke, darunter Gemälde, Skulpturen, Fotografien, Drucke, Multiples, Installationen, Performances und Videokunstwerke. Im Rahmen der ART COLOGNE unterstützt die Kulturstaatsministerin seit Jahren das Förderprogramm „New Positions“ über den Bundesverband Deutscher Galerien und Kunsthändler (BVDG) mit einem Festbetrag von 35.000 Euro. Die bis zu 25 nominierten Künstlerinnen und Künstler präsentieren in sogenannten „Förderkojen“ neben dem Stand der sie vertretenden Galerie ihre Werke.

Die Ankaufskommission der Bundeskunstsammlung besteht aus folgenden fünf Mitgliedern: Prof. Dr. Stephan Berg, Dr. Susanne Gaensheimer, Dr. Anette Hüsch, Dr. Matthias Mühling und Svenja Gräfin von Reichenbach.

Weitere Informationen unter: www.artcologne.de