Bericht zur Wettbewerbsfähigkeit

Gute Noten für den Standort Deutschland

Der neue Wettbewerbsfähigkeitsbericht des Weltwirtschaftsforums (WEF) bestätigt die guten Ergebnisse der Vorjahre: Deutschland gehört zu den wettbewerbsfähigsten Ländern überhaupt.

Das Weltwirtschaftsforum sieht Deutschland als das innovationsfähigsten Land der Welt.

Das Weltwirtschaftsforum sieht in Deutschland gute Bedingungen für die Umsetzung innovativer Ideen.

Foto: Bundesregierung

Für seinen Bericht über die Wettbewerbsfähigkeit nimmt das WEF jährlich 140 Länder unter die Lupe. Deutschland erreicht in der aktuellen Studie Platz drei. Die Bundesregierung freut sich über diese sehr gute Bewertung des Standorts Deutschland. Sie betrachtet ihn jedoch auch im Kontext anderer Analysen zur deutschen Wettbewerbsfähigkeit.

Guter Ort, um Ideen umzusetzen

Das WEF hebt unter anderem die Stabilität und die Innovationsfähigkeit in Deutschland positiv hervor. In beiden Feldern steht Deutschland auf dem ersten Platz.

Die Bundesrepublik biete die besten Voraussetzungen für erfolgreiche Innovationsprozesse. In keinem anderen Land gelinge es besser, dass eine gute Idee auch in die Produktion und Vermarktung komme. Die Zahlen der Patentanmeldungen und der wissenschaftlichen Veröffentlichungen seien sehr hoch.

Auch der soziale Zusammenhalt und die ökonomische Gleichheit fließen in die Studie mit ein. In beiden Feldern wurde Deutschland ebenfalls positiv bewertet.

Hausaufgaben bei Digitalisierung

Gleichwohl weist das Forum auch auf wichtige Herausforderungen für Deutschland hin. Dazu gehören zum Beispiel die Verbreitung digitaler Technologien und der Ausbau schneller Datenleitungen.


Das Weltwirtschaftsforum mit Sitz in Cologny bei Genf ist eine Stiftung, die von rund 1000 Mitgliedsfirmen getragen wird. Gegründet wurde es 1971 vom Wirtschaftswissenschaftler Klaus Schwab. Bekannt sind die jährlichen Treffen führender Politiker und Ökonomen in Davos. Auch die Bundeskanzlerin nimmt daran immer wieder teil.


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