Antrittsbesuch in Berlin

Georgiens Präsidentin bei Merkel

Bundeskanzlerin Merkel hat am Mittwoch die Präsidentin von Georgien zu einem Gespräch empfangen. Bei ihrer Unterredung im Kanzleramt ging es um die bilateralen Beziehungen, die politische Lage im Südkaukasus sowie die Beziehungen der EU zu Georgien.

Staatsministerin Annette Widmann-Mauz, Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, mit den Mitgliedern einer Fachkommission zu den Rahmenbedingungen der Integrationsfähigkeit.

Angela Merkel empfängt Salome Surabischwili im Kanzleramt. Mit ihr ist erstmals eine Frau Staatsoberhaupt Georgiens.

Foto: Bundesregierung/Denzel

Die Präsidentin von Georgien, Salome Surabischwili, ist zu ihrem Antrittsbesuch vom 19. bis 21. Februar 2019 in Deutschland. Neben Bundeskanzlerin Angela Merkel hat zuvor auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Staatspräsidentin empfangen.

Georgien liegt südlich des Kaukasus am Schwarzen Meer und grenzt an Russland, die Türkei, Armenien sowie Aserbaidschan. Mit 3,7 Millionen Einwohnern bei einer Fläche von knapp 70.000 Quadratkilometern ist Georgien relativ dünn besiedelt. Hauptstadt und zugleich größte Stadt der ehemaligen Sowjetrepublik ist Tiflis mit gut einer Million Einwohner.

Ziel: Annäherung an Europa

Deutschland setzt sich im Rahmen der EU für eine Annäherung Georgiens und der Region insgesamt an Europa ein. Die Bundesregierung hat die Aufnahme von Georgien, Armenien und Aserbaidschan in die europäische Nachbarschaftspolitik sowie die EU-Entscheidung zur Schaffung einer Östlichen Partnerschaft aktiv unterstützt. Im Jahr 2014 unterzeichneten die EU und Georgien ein Assoziierungsabkommen (AA), die Aufnahme in EU und Nato ist erklärtes Ziel der georgischen Außenpolitik.

Die Kanzlerin hatte zuletzt im August 2018 die drei Südkaukasus-Staaten Armenien, Aserbaidschan und Georgien besucht und die Intensivierung der Zusammenarbeit mit Georgien gewürdigt.

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