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Wälder, Inseln, Meteoriten

Fünf Dinge, die Sie noch nicht über Estland wussten

Besuch aus dem Baltikum: Bundeskanzlerin Merkel hat die Staatspräsidentin von Estland, Kersti Kaljulaid, im Bundeskanzleramt empfangen. Grund genug, sich den Staat an der Ostsee einmal näher anzuschauen.

Das Luftbild zeigt zahlreiche kleine kräftig grüne Inseln in dunkelblauem Meer.

Unzählige Inseln finden sich vor der Küste Estlands - bewohnt sind nur die wenigsten.

Foto: imago/Nature Picture Library

  1. Kiefern, Birken, Fichten und Espen: Mehr als die Hälfte Estlands ist bewaldet. 
  2. Inselhopping an der Ostsee: Mehr als 2.000 Inseln zählt der kleine baltische Staat. Nur 19 davon sind bewohnt.
  3. Die größte Insel des Landes, Saaremaa, hat eine ganz besondere Attraktion: Hier im kleinen Ort Orissaare steht eine 150 Jahre alte Eiche - mitten auf einem Fußballplatz! 2015 wurde der Baum zu "Europas Baum des Jahres" gewählt.
  4. Saaremaa hat aber noch mehr zu bieten: Hier findet sich der Kraali, der berühmteste Krater Estlands. Gemessen an der Fläche des Landes, gibt es in Estland übrigens mehr Meteoriten-Krater als auf dem gesamten Planeten.
  5. Estland ist europäischer Vorreiter bei der Digitalisierung: Bürgerinnen und Bürger können sowohl bei den nationalen Wahlen als auch bei den Europawahlen die Stimme über das Internet abgeben - das ist einzigartig in Europa.