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Lettlands Präsident zu Besuch in Berlin

Europapolitik im Fokus

Die Bundeskanzlerin Merkel hat heute den Präsidenten der Republik Lettland, Raimonds Vējonis, im Bundeskanzleramt empfangen. Ein Schwerpunkt des Treffens waren neben den bilateralen Beziehungen beider Länder auch Fragen der Europa- und Außenpolitik.

Merkel und Vējonis schütteln sich auf dem roten Teppich vor dem Kanzleramt zur Begrüßung die Hände.

Kanzlerin Merkel begrüßt den lettischen Staatspräsidenten Vējonis in Berlin.

Foto: Bundesregierung/Bergmann

Der 52-jährige Vējonis ist seit 2018 Staatsoberhaupt Lettlands und für eine Amtszeit von vier Jahren gewählt. Auf dem Programm seines fünftägigen Besuches in Deutschland stehen auch Gespräche mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble.

Die Republik Lettland liegt in Nordosteuropa. Auf dem Staatsgebiet mit einer Fläche von gut 64.600 Quadratkilometern leben rund zwei Millionen Einwohner. Mit Estland und Litauen gehört es zu den drei Ländern des Baltikums. Im Jahr 2004 wurde Lettland Mitglied sowohl der EU als auch der Nato. Seit 2014 gehört das Land auch zur Eurozone.

Starkes Europa und gemeinsame Sicherheitspolitik

Deutschland unterhält mit Lettland enge und freundschaftliche bilaterale Beziehungen und ist einer der wichtigsten Handelspartner für den Import- wie auch für den Exporthandel des zentralbaltischen Staates.

Die Bundesregierung unterstützt die Integration Lettlands in die euro-atlantischen Strukturen und hat auch die Umgestaltung der Wirtschaft, Verwaltung und Justiz Lettlands nach dem Ende des Kalten Krieges aktiv mit begleitet.

Enge Partnerschaften mit Baltikum

Bei einer Reise ins Baltikum hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel im September 2018 die enge Freundschaft Deutschlands mit den baltischen Ländern und die sehr guten bilateralen Kontakte hervorgehoben – "wirtschaftlich, kulturell, zwischen den Menschen unserer Länder, aber eben auch politisch".

Es bestehe Einigkeit, "dass nur ein starkes Europa seine Rolle in der Welt spielen kann, dass nur ein starkes Europa auch seine Werte sichern kann und dass wir auch nur gemeinsam einen Beitrag leisten können, um unsere Verteidigung und unsere Sicherheit zu erreichen", sagte Merkel damals.

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