12. ASEM-Gipfel

Europa und Asien als globale Partner

Nach dem Europäischen Rat ging es in Brüssel um die Beziehungen zwischen Europa und Asien. 51 Länder waren beim zwölften Asien-Europa-Gipfel versammelt, die - so die Bundeskanzlerin - "alle einen regelbasierten Welthandel wollen, sich zum Multilateralismus bekennen".

Bundeskanzlerin Angela Merkel gibt ein Pressestatement ab

Beim ASEM-Gipfel treffen sich 51 Staaten Europas und Asiens, die rund zwei Drittel der Weltbevölkerung repräsentieren.

Foto: Bundesregierung/Bergmann

Zwei Kontinente im Dialog: Vertreter von 51 europäischen und asiatischen Staaten sprachen unter Vorsitz des Präsidenten des Europäischen Rates Donald Tusk über globale Themen.

Freihandelsabkommen mit Singapur

Die Diskussionen beim Gipfel befassten sich mit dem übergeordneten Thema "Europa und Asien: globale Partner für globale Herausforderungen". Dazu erörterten die Teilnehmer die Möglichkeiten der Zusammenarbeit etwa in den Bereichen Handel und Investitionen sowie Konnektivität. So wurde bei dem Gipfel ein Freihandelsabkommen mit Singapur geschlossen. Außerdem ging es um nachhaltige Entwicklung, Klimawandel und Sicherheitspolitik.

Merkel: Treffen ist "wichtiges Signal"

Kurz vor den Gesprächen bezeichnete die Kanzlerin das Asien-Europa-Treffen als "wichtiges Signal, denn hier sind fast zwei Drittel des Bruttoinlandsprodukts der Welt versammelt, zwei Drittel des Handelsvolumens und auch zwei Drittel der Weltbevölkerung". Man könne "ein Zeichen setzen, dass es in der Welt darum geht, Win-Win-Situationen zu schaffen. Das heißt, deutlich zu machen, dass, wenn einer profitiert, auch der andere profitieren kann."

Dieses Jahr war die EU Gastgeber des zwölften ASEM-Gipfels – eines Treffens von globaler Bedeutung: Die 51 teilnehmenden Staaten vertraten gemeinsam rund zwei Drittel der Weltbevölkerung, des Welthandels und des globalen BIP.

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