Erweitertes Informationsangebot zum Kulturgutschutz – Relaunch von www.kulturgutschutz-deutschland.de

  • Pressemitteilung 329
  • Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Das Onlineportal zum Kulturgutschutz in Deutschland präsentiert sich ab heute komplett neu. Nachdem im vergangenen Jahr ein längst überfälliges modernes Kulturgutschutzgesetz eingeführt wurde, wurde nun in einem weiteren folgerichtigen Schritt der Internetauftritt zum Kulturgutschutz in Deutschland grundlegend neu gestaltet. Übersichtlich und optisch verbessert bietet das Portal ein deutlich erweitertes Informationsangebot zu Kulturgutschutzmaßnahmen in Deutschland, aber auch im Ausland. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf individuell zugeschnittene Informationen gelegt, die sich an unterschiedliche Interessengruppen richten: Sammlerinnen und Sammler, Kulturschaffende oder Kulturgut bewahrende Einrichtungen können nun gezielt auf genau die Fakten zugreifen, die für ihre jeweiligen Interessen- oder Geschäftsbereiche wichtig sind.

Neben allen relevanten Informationen zu den deutschen Kulturgutschutzregelungen eröffnen insbesondere die nun abrufbaren Staateninformationen eine erweiterte Perspektive auf den internationalen Kulturgutschutz. Hier können sich Nutzerinnen und Nutzer schnell einen Überblick über jeweils national geschützte Kulturgüter, maßgebliche Ausfuhrbestimmungen, exportverantwortliche Stellen und gegebenenfalls erforderliche Ausfuhrgenehmigungen verschaffen. Aktuell sind Datensätze zu 60 Staaten eingepflegt, die einem Aufruf der Kulturstaatsministerin gefolgt sind und Informationen zu ihren Rechtsbestimmungen mitgeteilt haben. Vor allem Staaten mit einem reichen, prähistorischen und zugleich besonders gefährdeten kulturellen Erbe wie zum Beispiel der Irak, Afghanistan, China, Ägypten, Mexiko oder Guatemala konnten so bereits berücksichtigt werden. Ziel ist es, neben den Vertragsstaaten des UNESCO-Übereinkommens von 1970 über Maßnahmen zum Verbot und zur Verhütung der rechtswidrigen Einfuhr, Ausfuhr und Übereignung von Kulturgut auch Informationen zu den wichtigsten Reiseländern zur Verfügung zu stellen.
Außerdem verweist die Webseite auf Informationen der UNESCO und des Internationalen Museumsrates ICOM insbesondere zu den jeweiligen nationalen Vorschriften zum Kulturgutschutz der einzelnen UNESCO-Mitgliedstaaten.

Geplant sind zudem eine englische und französische Sprachfassung des Internetportals.

Das Angebot ist abrufbar unter www.kulturgutschutz-deutschland.de.

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