Deutsch-Griechisches Jugendwerk

Einander besser verstehen

Das gegenseitige Verständnis junger Menschen aus Griechenland und Deutschland zu vertiefen - das ist das Ziel des geplanten Deutsch-Griechischen Jugendwerks. Das Bundeskabinett hat seiner Gründung zugestimmt.

Eine Gruppe Jugendlicher in der Natur fasst sich an den Händen.

Über den Tellerrand geschaut: Ein Jugendaustausch ist eine gute Gelegenheit, um eine andere Kultur kennenzulernen und internationale Freundschaften zu schließen.

Foto: Getty Images

Sich kennenlernen, ohne Vorurteile miteinander umgehen können und die Lebensweisen und Traditionen im jeweils anderen Land verstehen: Das geplante Jugendwerk soll junge Menschen aus Griechenland und Deutschland einander näher bringen. Als deutscher Sitz des Jugendwerks ist Leipzig ausgewählt worden.

Die Gründung des Deutsch-Griechischen Jugendwerks ist zudem ein wichtiges Signal für die Vertiefung der freundschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern.

Gemeinsames Erleben, Lernen und Arbeiten

Vorbilder für das geplante Jugendwerk sind das Deutsch-Französische und das Deutsch-Polnische Jugendwerk.

Die Gründung des Deutsch-Französischen Jugendwerks geht auf den gemeinsamen Freundschaftsvertrag von 1963 zurück. Seitdem konnten neun Millionen junge Deutsche und Franzosen an mehr als 320.000 Austauschprogrammen teilnehmen.

Das Deutsch-Polnische Jugendwerk setzt sich seit 1991 für den Austausch und die grenzübergreifende Freundschaft ein. Seit seiner Gründung hat die Organisation Jugendprojekte mit mehr als drei Millionen Teilnehmern unterstützt.

Ferienlager, Schüleraustausch, Workshops, Praktika, Sprachkurse oder Jugendwettbewerbe: Das sind Beispiele für die vielfältigen Projekte, die bilaterale Jugendwerke organisieren. Sie wollen damit jungen Menschen ermöglichen, das Partnerland und seine Kultur kennenzulernen.

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