Zukunftsdialog

Die Arbeitswelt von morgen gestalten

Digitalisierung und Globalisierung verändern die Arbeitswelt. Bundesarbeitsminister Heil möchte mit Bürgern und Experten dazu ins Gespräch kommen. In Berlin fand der erste Zukunftsdialog "Neue Arbeit – Neue Sicherheit" statt. Die soziale Absicherung und Gestaltung des Arbeitsumfeldes wurden diskutiert.

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In Essen, Jena, Augsburg und Bremerhaven sind bis 2019 vier Dialoge mit Minister Heil geplant.

Foto: BMAS

Crowdworking, Robotik, Künstliche Intelligenz – Digitalisierung und Globalisierung verändern die Arbeitswelt schnell und grundlegend. Viele Menschen in Deutschland sind davon betroffen. Was bedeutet dieser Wandel für die soziale Absicherung? Wo liegen die Chancen für Erwerbstätige? Wie kann Weiterbildung organisiert werden? Um Fragen wie diese dreht sich der Zukunftsdialog.

Um verlässlichen Schutz zu bieten, muss sich der Sozialstaat ständig weiterentwickeln. "Viele Menschen machen sich Sorgen um ihre Zukunft und den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Wir werden deshalb für Chancen und Schutz im Wandel sorgen", erklärte Heil bei der Auftaktveranstaltung zum Zukunftsdialog "Neue Arbeit – Neue Sicherheit" in Berlin.

Austausch vor Ort und im Netz

Die erste Phase ist dem Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern gewidmet. Online kann sich jeder an der Diskussion beteiligen. In Essen, Jena, Augsburg und Bremerhaven sind bis 2019 vier Regionalveranstaltungen mit dem Minister geplant. Heil will sich mit den Menschen im Land austauschen und ihre Anliegen und Ideen aufnehmen. "Das Tempo und die Wucht des Wandels fordern nicht nur, sondern überfordern auch viele Menschen", sagte Heil. "Wenn wir über die Arbeitsgesellschaft der Zukunft reden, müssen wir auch darüber diskutieren, wie wir den Sozialstaat weiterentwickeln."

Der Minister wird sich auch vor Ort - bei Unternehmen, Organisationen und Einrichtungen - informieren und bereits praktizierte Lösungen ansehen. Im kommenden April will Heil einen Zwischenbericht vorlegen. Auf Grundlage der Anregungen werden Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft konkrete Vorschläge erarbeiten. Im Herbst kommenden Jahres will Heil die Ergebnisse des Dialogprozesses vorstellen.

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