Achtung vor Online-Betrug 

Unseriöse Händler Achtung vor Online-Betrug 

Von angeblichen Heilmitteln gegen Covid-19 bis zu überteuerten Gesichtsmasken: Die EU warnt vor unseriösen Online-Händlern, die die Sorgen und Ängste der Menschen ausnutzen. 

Eine Hand formt aus vier Buchstaben das Wort "Fake"

Es ist wichtig, Falschmeldungen als das zu erkennen, was sie sind.

Foto: Getty Images/Christian Horz

So mancher Online-Händler nutzt aktuell die Sorgen der Menschen aus: Die EU warnt vor Online-Betrug und unlauteren Praktiken im Zusammenhang mit dem Coronavirus. So würden Masken, Medikamente oder Desinfektionsmittel als "Heil- und Schutzmittel" zu einem Vielfachen ihres tatsächlichen Wertes verkauft. Die Warnung der EU inklusive Tipps, wie Sie unseriöse Online-Händler erkennen, finden Sie hier. 

Beliebte Masche: "Nur heute verfügbar"

Vorsicht ist etwa angeraten, wenn es explizite oder implizite Aussagen gibt, ein Produkt könne Covid-19-Infektionen verhindern oder heilen. Ebenfalls eine beliebte Masche: Es werden begrenze Vorräte vorgetäuscht. Ein Produkt sei etwa "nur heute verfügbar" oder "schnell ausverkauft", heißt es dann. 

Viele Falschmeldungen kursieren online

Ebenfalls gefährlich: Fake News. Weitergeleitete Sprachnachrichten, Links zu dubiosen Heilmitteln oder Videos mit Verschwörungstheorien - fast jeder, der soziale Medien und Messenger-Dienste nutzt, kommt derzeit in Kontakt mit Falschmeldungen zum Coronavirus. Ein Problem dabei: Nachrichten, die im privaten Raum kursieren, werden oft für besonders glaubwürdig gehalten. Umso wichtiger ist es, Desinformation zu erkennen. So gelingt es:

Kritisch hinterfragen statt weiterleiten: Falschmeldungen werden von Privatpersonen oft nicht böswillig verbreitet, sondern weil die Menschen sich Sorgen machen. Das führt allerdings oft zum Gegenteil, denn Falschmeldungen können Verunsicherung schüren oder Panik verbreiten. Umso wichtiger ist es, sich daran nicht zu beteiligen und Ruhe zu bewahren. Besser löschen, als weiterverbreiten.

Quellen prüfen: Halten Sie sich in den sozialen Netzwerken an verifizierte Accounts, die am blauen Haken erkennbar sind, und sehen Sie sich das Impressum einer Website an. Es sollte eine für die Website-Inhalte verantwortliche Person und eine vollständige Anschrift umfassen, nicht nur zum Beispiel eine anonyme Email-Adresse. Manipulierte Bilder lassen sich mit Hilfe der Bilder-Rückwärtssuche überprüfen: Das Bild oder die URL werden dazu in eine Suchmaschine hochgeladen und man bekommt angezeigt, woher es stammt.

Meldungen vergleichen: Es hilft immer, fragwürdige Nachrichten mit zwei weiteren Quellen zu vergleichen. Informieren Sie sich bei den offiziellen Portalen von Bund und Ländern sowie den öffentlich-rechtlichen Nachrichtensendern und seriösen Tages- und Wochenzeitungen. Auch beim Bundesgesundheitsministerium, dem Robert-Koch-Institut sowie dem Portal " Zusammen gegen Corona" gibt es seriöse Informationen zum Coronavirus.

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