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Bundeswehr führt Nato-Verband in Litauen

Mögliche Aggressoren abschrecken und im Verteidigungsfall gemeinsam mit den litauischen Streitkräften die erste Verteidigungslinie bilden. So lautet der Auftrag der Battlegroup der Enhanced Forward-Presence. Deutschland hat im Februar 2017 die Führung des multinationalen Verbands im litauischen Rukla übernommen.

Soldaten in Tarnkleidung besprechen auf einer Waldlichtung die Lage.

Soldaten bei einer Lagebesprechung während der Übung Iron Wolf 2017 im litauischen Rukla.

Foto: Bundeswehr/Sebastian Wilke

Beim Gipfel 2016 in Warschau hatte die Nato beschlossen, in den baltischen Staaten und Polen die Enhanced Forward-Presence ("Vornepräsenz") einzurichten. Seit Februar 2017 unterstützen Kräfte der Bundeswehr die litautische Verteidigung unter deren Kommando. 

Nato-Präsenz in Polen und im Baltikum

Im Rahmen des Nato-Beschlusses werden auf rotierender Basis multinationale Verbände in die Bündnisstaaten Estland, Lettland, Litauen und Polen entsandt. Die Führung erfolgt jeweils durch eine Rahmennation. Deutschland hat diese Rolle für Litauen übernommen.

Im sechsmonatigen Wechsel sollen Übungen durchgeführt werden. Die Kräfte sind multinational aufgestellt und kommen derzeit neben Deutschland aus den Niederlanden, Norwegen und Tschechien.

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