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Bundeskanzlerin Merkel telefoniert mit den Staatspräsidenten Poroschenko und Hollande zur Ukraine

Der Sprecher der Bundesregierung, Steffen Seibert, teilt mit:

  • Pressemitteilung 44
  • Presse- und Informationsamt der Bundesregierung (BPA)

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat heute ein Telefonat mit dem ukrainischen Staatspräsidenten Petro Poroschenko und dem französischen Staatspräsidenten François Hollande über die Lage in der Ukraine geführt.

Die Gesprächspartner drückten ihre Enttäuschung über den Abbruch des Treffens aus, zu dem die trilaterale Kontaktgruppe aus Vertretern Russlands, der Ukraine und der OSZE mit den prorussischen Separatisten in Minsk zusammengekommen war.

Die Bundeskanzlerin und die beiden Präsidenten betonten die Dringlichkeit einer raschen Fortsetzung des in Minsk begonnenen Austauschs.

Die Separatisten seien aufgefordert, die Gespräche nicht zu blockieren.

Russland müsse in diesem Sinne auf die Rebellen einwirken.

Vorrangiges Ziel müsse die Vereinbarung eines dauerhaften Waffenstillstands sein.

Nach Überzeugung der Bundeskanzlerin und ihrer Gesprächspartner bleiben die Vereinbarungen von Minsk aus dem September 2014 die Grundlage der Gespräche.